🍄 PilzCheck

Maronenröhrling Imleria badia

Essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Maronenröhrling (Imleria badia)
Bild: Maronenröhling.jpg: H. Krisp derivative work: Ak ccm (talk), CC BY 3.0 · Quelle

Der Maronenröhrling ist einer der beliebtesten Speisepilze überhaupt und eine hervorragende Einsteigerart. Von Juli bis November wächst er im Nadelwald bei Fichte und Kiefer auf saurem Boden. Sein kastanienbrauner Hut ist bei Feuchtigkeit schmierig und trocken matt samtig, der schlanke braune Stiel trägt im Gegensatz zum Steinpilz kein Netz. Sein sicherstes Merkmal sind die gelblichen Röhren, die sich bei Berührung deutlich blau verfärben. Der Geruch ist mild und angenehm. Zu meiden ist nur der bittere Gallenröhrling, der ein grobes dunkles Netz am Stiel und rosa Röhren hat. Ansonsten ist die Marone ein dankbarer, ergiebiger Fund.

Merkmale

Saison
Juli bis November
Lebensraum
Nadelwald, gern bei Fichte und Kiefer, auf saurem Boden
Hut
Kastanienbraun, jung feucht schmierig, trocken matt und samtig
Unterseite
Röhren gelblich, blauen auf Druck deutlich
Stiel
Schlank, braun faserig, OHNE Netz
Geruch
Mild, angenehm

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Gallenröhrling
Bitter, grobes dunkles Netz am Stiel, Röhren rosa.

Essbar Steinpilz
Heller Hut, Stiel mit Netz, Röhren blauen nicht.

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.