🍄 PilzCheck

Gallenröhrling Tylopilus felleus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Gallenröhrling (Tylopilus felleus)
Bild: Tylopilus_felleus_060914c.jpg: bernd gliwa derivative work: Ak ccm, CC BY-SA 2.5 · Quelle

Ein Röhrling, der von Juni bis Oktober im Nadelwald auf saurem Boden bei Fichte und Kiefer wächst und steinpilzähnlich aussieht. Der Hut ist hellbraun und polsterförmig, die Röhren sind jung weiß und werden später deutlich rosa. Der Stiel trägt ein grobes, dunkles Netz, der Geruch ist mild. Er ist nicht giftig, aber so bitter, dass schon ein einziges Exemplar ein ganzes Gericht ungenießbar macht, und damit die häufigste Verwechslung des Steinpilzes. Eine winzige Geschmacksprobe an der Zungenspitze, die man wieder ausspuckt, entlarvt ihn. Der Steinpilz hat ein feines helles Netz und weiß-gelb-olive Röhren, der Maronenröhrling blaut und hat kein Netz.

Merkmale

Saison
Juni bis Oktober
Lebensraum
Nadelwald auf saurem Boden, bei Fichte und Kiefer
Hut
Hellbraun, polsterförmig, steinpilzähnlich
Unterseite
Röhren jung weiß, später deutlich ROSA
Stiel
Mit grobem, dunklem Netz
Geruch
Mild, Geschmack aber sehr bitter

Verwechslungsgefahr

Essbar Steinpilz
Feines helles Netz, Röhren weiß-gelb-oliv (nicht rosa), mild.

Essbar Maronenröhrling
Röhren blauen, kein Netz, mild.

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.