🍄 PilzCheck

Gelbbrauner Ritterling Tricholoma fulvellum

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Gelbbrauner Ritterling (Tricholoma fulvellum)
Bild: Société mycologique de France Société botanique de France, Public domain · Quelle

Der Gelbbraune Ritterling ist ein Pilz kühler, feuchter Bergwälder und lebt in Wurzelgemeinschaft mit Fichte und Birke. Sein gelbbrauner bis rötlichbrauner Hut ist schwach radialfaserig und bei feuchtem Wetter etwas schmierig, die Lamellen sind blass bis cremegelb und ausgebuchtet angewachsen. Der gelblich braune Stiel ist überfasert und ringlos. Der Geruch ist mehlig, der Geschmack bitterlich, weshalb er als ungenießbar gilt. Er ist eng mit dem Gelbblättrigen Ritterling des Tieflands verwandt und lässt sich von ihm vor allem über Standort und Begleitbäume abgrenzen.

Merkmale

Saison
September-November
Lebensraum
Mykorrhiza bei Fichten und Birken in montanen, feuchten Wäldern
Hut
3-7 cm, gelbbraun bis rötlichbraun, schwach radialfaserig, feucht etwas schmierig
Unterseite
Lamellen blassgelb bis cremegelb, ausgebuchtet angewachsen
Stiel
gelblich-braun überfasert, ohne Ring
Geruch
mehlig

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Gelbblättriger Ritterling
sehr ähnlich, typisch bei Birken im Tiefland

Bedingt essbar Pappel-Ritterling
bei Pappeln, dickfleischiger, blassere Lamellen

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.