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Grauer Lärchen-Röhrling Suillus viscidus

Essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Grauer Lärchen-Röhrling (Suillus viscidus)
Bild: Suillus_viscidus.jpg: Dezidor derivative work: Ak ccm (talk), CC BY-SA 2.5 · Quelle

Der Graue Lärchen-Röhrling ist ein Schmierröhrling mit schleimigem, grauweiß bis graubraunem Hut und einem häutigen Ring am Stiel. Charakteristisch ist die schwach blaugrüne (grünspanende) Verfärbung von Fleisch und Röhren, die der Art den Synonymnamen Suillus aeruginascens eingebracht hat. Entscheidendes Erkennungsmerkmal ist die strikte Bindung an Lärchen: ohne Lärche in der Nähe ist die Art ausgeschlossen. Wie alle heimischen Schmierröhrlinge (Gattung Suillus) ist er ungiftig; er gilt als essbar, aber minderwertig. Die schleimige Huthaut sollte vor dem Garen abgezogen werden, da sie bei empfindlichen Personen leicht abführend wirken kann.

Merkmale

Saison
Juli bis Oktober (vereinzelt bis November)
Lebensraum
Ausschließlich bei Lärchen (obligater Mykorrhiza-Partner), in Wäldern, Parks, Alleen und an Wegrändern; bevorzugt auf kalkhaltigen, basenreichen Böden.
Hut
3 bis 10 (selten bis 12) cm breit, jung halbkugelig bis stumpf kegelig, später flach gewölbt bis ausgebreitet; schmutzig grauweiß bis graubraun oder olivgrau, oft mit dunkleren Flecken; bei Feuchtigkeit schmierig-schleimig, trocken seidig glänzend.
Unterseite
Röhren grauweiß bis schmutzig graubraun, relativ weitlöchrig und etwas eckig (Poren weit); auf Druck oft schwach blaugrün bis bräunlich-rötlich anlaufend.
Stiel
4 bis 8 cm lang, grauweiß bis graubraun, oberhalb des Rings undeutlich genetzt, mit häutigem, vergänglichem grauweißem Ring; Stielfleisch häufig schwach blaugrün (grünspanend) verfärbend.
Geruch
Mild, unauffällig pilzig.

Verwechslungsgefahr

Essbar Goldröhrling / Lärchen-Röhrling (Suillus grevillei)
Ebenfalls strikt bei Lärchen, aber leuchtend gelb bis orangebraun mit gelben Röhren statt grau; ungiftig.

Essbar Hohlfuß-Röhrling / Lärchen-Hohlfußröhrling (Suillus cavipes, syn. Boletinus cavipes)
Ebenfalls bei Lärchen, aber Hut trocken faserig-filzig (nicht schleimig), Stiel typisch hohl; guter Speisepilz.

Essbar Butterpilz (Suillus luteus)
Bei Kiefern, dunkelbraun und glänzend mit gelben Röhren und auffälligem Ring; anderer Baumpartner.

Essbar Körnchen-Röhrling (Suillus granulatus)
Bei Kiefern, ohne Ring, mit jung gelblichen, milchig tropfenden Poren.

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Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.