Zucht-Champignon Agaricus bisporus
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Der bekannte Kulturchampignon, der ganzjährig kultiviert wird und wild von Sommer bis Herbst auf gedüngten Böden, Wiesen und Komposten wächst. Der Hut ist weiß oder braun als Braunkappe und jung halbkugelig. Die Lamellen sind jung rosa und werden später schokoladenbraun, aber nie rein weiß. Der weiße Stiel trägt einen Ring und hat keine Scheide, der Geruch ist angenehm pilzig. Bei wild gesammelten Champignons prüft man immer: rosa bis braune Lamellen, kein chromgelbes Gilben, kein Tintengeruch und keine Scheide an der Basis. So grenzt man sie vom Karbol-Champignon und vom tödlichen Grünen Knollenblätterpilz mit reinweißen Lamellen und Scheide ab.
Merkmale
- Saison
- Ganzjährig (Kultur), wild Sommer bis Herbst
- Lebensraum
- Kulturpilz; wild auf gedüngten Böden, Wiesen, Komposten
- Hut
- Weiß oder braun (Braunkappe), jung halbkugelig
- Unterseite
- Lamellen jung rosa, später schokobraun, nie rein weiß
- Stiel
- Weiß, mit Ring, ohne Scheide
- Geruch
- Angenehm pilzig
Verwechslungsgefahr
Giftig
Karbol-Champignon
Gilbt chromgelb an der Stielbasis, riecht nach Tinte.
Tödlich
Grüner Knollenblätterpilz
Reinweiße Lamellen und Scheide an der Knolle. Im Zweifel nie essen.
Weitere Essbare Arten im Lexikon
Ästiger Stachelbart
Hericium coralloides
Anhängselröhrling
Butyriboletus appendiculatus
Apfeltäubling
Russula paludosa
Austernseitling
Pleurotus ostreatus
Beringter Erd-Ritterling
Tricholoma cingulatum
Beringter Schmierröhrling (Elfenbeinröhrling)
Suillus placidus
Birkenpilz
Leccinum scabrum
Blasser Laubwald-Leistling
Cantharellus pallens
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.