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Ästiger Stachelbart Hericium coralloides

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💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Ästiger Stachelbart (Hericium coralloides)
Bild: This image was created by user Patrick Harvey (pg_harvey) at Mushroom Observer, a source for mycological images.You can contact this user here., CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein reich verzweigter, korallenähnlicher weißer Pilz, der von August bis November an liegenden und stehenden Stämmen sowie dickem Totholz von Laubbäumen wächst, besonders an Buche in feuchten, alten Wäldern. Der 10 bis 40 cm breite Fruchtkörper ist weiß bis cremefarben und vergilbt im Alter. Entlang der herabhängenden Astenden sitzen in Reihen kurze, 0,5 bis 1 cm lange Stacheln. Einen echten Stiel gibt es nicht, der Geruch ist mild. Die starke Verzweigung unterscheidet ihn vom kompakten, langstacheligen Igel-Stachelbart, der Tannen-Stachelbart wächst dagegen an Nadelholz. Jung ist er essbar und zart, in Deutschland aber besonders geschützt, sodass das Sammelverbot zu beachten ist.

Merkmale

Saison
August-November
Lebensraum
An liegenden und stehenden Stämmen sowie dickem Totholz von Laubbäumen (besonders Buche), in feuchten, alten Wäldern
Hut
Reich und korallenartig verzweigter, weißer bis cremefarbener Fruchtkörper, 10-40 cm breit, im Alter vergilbend
Unterseite
Kurze, 0,5-1 cm lange Stacheln, die in Reihen entlang der herabhängenden Astenden sitzen
Stiel
Kein echter Stiel; mit kurzem, ästigem Strunk am Holz angewachsen
Geruch
Mild, unauffällig pilzig

Verwechslungsgefahr

Essbar Igel-Stachelbart
kompakter, unverzweigter Klumpen mit langen Stacheln; geschützt

Essbar Tannen-Stachelbart
sehr ähnlich verzweigt, jedoch an Nadelholz (Tanne)

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.