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Tannen-Stachelbart Hericium flagellum

Essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Tannen-Stachelbart (Hericium flagellum)
Bild: Hermann Hammer, CC BY-SA 4.0 · Quelle

Der Tannen-Stachelbart ist eine der schönsten Erscheinungen alter Bergwälder: ein weißer, korallenartig verzweigter Fruchtkörper mit langen, herabhängenden Ästen, von denen lange weiße Stacheln wie ein zarter Bart herunterfließen. Er wird bis dreißig Zentimeter groß und färbt sich im Alter cremegelb. Man findet ihn an Totholz von Tanne in alten, feuchten Bergmischwäldern. Genau dieses Substrat, das Nadelholz, trennt ihn vom ähnlichen Ästigen Stachelbart, der an Laubholz wächst. Der Geruch ist mild und angenehm. Essbar ist er zwar, aber er ist selten und streng geschützt, weshalb man ihn bewundert und stehen lässt.

Merkmale

Saison
September-November
Lebensraum
An liegendem und stehendem Totholz von Tanne in alten, feuchten Bergmischwäldern
Hut
Korallenartig verzweigter, weißer Fruchtkörper, 10-30 cm, mit langen, herabhängenden Ästen, im Alter cremegelb
Unterseite
Lange, herabhängende Stacheln (1-3 cm) an den Astenden, ähnlich dem Igel-Stachelbart, aber an verzweigtem Aufbau
Stiel
Kein echter Stiel; ästiger Strunk am Nadelholz angewachsen
Geruch
Mild, angenehm pilzig

Verwechslungsgefahr

Essbar Ästiger Stachelbart
an Laubholz (Buche), kürzere Stacheln; geschützt

Essbar Igel-Stachelbart
unverzweigter Klumpen, an Laubholz

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.