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Rebhuhn-Egerling Agaricus impudicus

Essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Rebhuhn-Egerling (Agaricus impudicus)
Bild: No machine-readable author provided. Jensbn~commonswiki assumed (based on copyright claims)., CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein Egerling, der von August bis Oktober in Nadel- und Mischwäldern besonders unter Fichten auf saurem bis neutralem Waldboden wächst. Der 5 bis 10 cm breite Hut ist graubraun bis rotbraun radialfaserig schuppig auf hellem Grund. Die freien Lamellen sind jung graurosa und werden braun bis dunkelbraun. Der weißliche Stiel gilbt kaum und trägt einen häutigen Ring, der Geruch ist etwas muffig nach Pappschachtel. Er ähnelt dem Wald-Champignon, rötet aber im Schnitt kaum und gilbt nicht chromgelb. Essbar, aber geschmacklich eher gering. Das schwache Verfärben und der muffige Geruch helfen bei der Abgrenzung, bei kleinen weißen Funden schließt man stets Knollenblätterpilze mit weißen Lamellen und Scheide aus.

Merkmale

Saison
August-Oktober
Lebensraum
Nadel- und Mischwälder, besonders unter Fichten, auf saurem bis neutralem Waldboden
Hut
5-10 cm breit, graubraun bis rotbraun radialfaserig schuppig auf hellem Grund
Unterseite
Lamellen frei, jung graurosa, dann braun bis dunkelbraun
Stiel
weißlich, nicht oder kaum gilbend, mit häutigem Ring, Basis schwach knollig
Geruch
etwas unangenehm, schwach nach Pappschachtel oder Marzipan

Verwechslungsgefahr

Essbar Wald-Champignon
rötet im Schnitt deutlich stärker, ebenfalls essbar

Giftig Karbol-Champignon
gilbt an der Basis chromgelb und riecht nach Karbol

Tödlich Grüner Knollenblätterpilz
Lebensgefahr: weiße Lamellen und Knollenscheide, niemals verwechseln

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.