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Hellhütiger Waldfreundrübling Gymnopus aquosus

Essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Hellhütiger Waldfreundrübling (Gymnopus aquosus)
Bild: Jerzy Opioła, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Hellhütige Waldfreundrübling ist eine Frühlingsart aus der Verwandtschaft des bekannten Waldfreund-Rüblings und wie dieser ein kleiner, milder Speisepilz. Von April bis Juli erscheint er häufig in der Streu von Laubwäldern und Parks, gern an grasigen Wegrändern. Sein Hut ist auffallend blass, von wasserhellem Beige bis Ocker, hygrophan und dünnfleischig. Zwei feine Merkmale helfen: die kleine knollige Basis am Stiel und die rosa getönten Myzelstränge, mit denen er im Boden verankert ist. Der Geruch ist unauffällig, der Geschmack mild. Vom eigentlichen Waldfreund-Rübling trennen ihn die blasse Farbe und das deutlich frühere Erscheinen im Jahr.

Merkmale

Saison
April-Juli
Lebensraum
Laubwälder und Parks, in der Streu, häufig im Frühjahr an grasigen Wegrändern
Hut
2-5 cm, blass ocker bis wasserhell beige, hygrophan, glatt, dünnfleischig, jung gewölbt
Unterseite
Lamellen gedrängt, weisslich bis blass cremefarben, am Stiel ausgebuchtet angewachsen
Stiel
3-6 cm, blass, mit kleiner knolliger Basis und rosalichen Myzelsträngen (Rhizomorphen)
Geruch
unauffällig, Geschmack mild

Verwechslungsgefahr

Bedingt essbar Waldfreund-Rübling
kräftiger gefärbter Hut, keine deutliche Stielknolle

Essbar Gelbblättriger Blasssporrübling
Lamellen jung gelblich, ohne knollige Basis

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.