🍄 PilzCheck

Hasen-Stäubling Lycoperdon utriforme

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💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Hasen-Stäubling (Lycoperdon utriforme)
Bild: Handkea_utriformis_G25.jpg: Jerzy Opioła derivative work: Ak ccm (talk), CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Hasen-Stäubling, auch Hasenbovist genannt, gehört zu den größeren Wiesenbovisten und wächst von Juli bis Oktober oft truppweise auf Magerrasen, Weiden, Heiden und an Wegrändern auf nährstoffarmem, sandig-kalkhaltigem Boden. Der große, birnen- bis kreiselförmige Fruchtkörper hat einen breiten Kopf und eine kräftige Sterilbasis, die Oberfläche ist weißlich bis graubräunlich und reißt jung feldrig-warzig auf. Die Gleba im Kopf ist jung rein weiß und fest und reift zu olivbraunem Sporenstaub, die becherartige Sterilbasis bleibt lange stehen. Der Geruch ist mild und pilzartig. Jung mit rein weißem Fleisch ist er ein guter Speisepilz. Man schneidet ihn stets längs durch und verwendet nur homogen weiße Gleba ohne Verfärbung, denn ein junger Knollenblätterpilz zeigt im Schnitt bereits Lamellen und Hutkontur und ist tödlich giftig.

Merkmale

Saison
Juli-Oktober
Lebensraum
Auf Magerrasen, Weiden, Heiden und an Wegrändern, gern auf nährstoffarmem, sandig-kalkhaltigem Boden in offener Landschaft; oft truppweise
Hut
Großer, birnen- bis kreiselförmiger Fruchtkörper mit breitem Kopf und kräftiger Sterilbasis; Oberfläche weißlich bis graubräunlich, jung feldrig-warzig aufreißend
Unterseite
Keine Lamellen; im Kopf die Gleba, jung rein weiß und fest, reift zu olivbraunem Sporenstaub; die becherartige Sterilbasis bleibt lange stehen
Stiel
Kein echter Stiel; kräftige, strunkartige Sterilbasis als Unterteil
Geruch
Mild, angenehm pilzartig

Verwechslungsgefahr

Tödlich Junger Knollenblätterpilz
im Schnitt bereits Lamellen und Hutkontur erkennbar - tödlich giftig

Essbar Flaschenbovist
deutlich kleiner mit längerem Strunk

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.