🍄 PilzCheck

Herkuleskeule Clavariadelphus pistillaris

Bedingt essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Herkuleskeule (Clavariadelphus pistillaris)
Bild: Clavariadelphus-pistillaris.jpg: Francisco J. Díez Martín derivative work: Ak ccm, CC BY-SA 2.5 · Quelle

Die größte heimische Keulenart, die von August bis Oktober in Laubwäldern besonders bei Buche auf kalkhaltigen Böden einzeln oder in kleinen Gruppen am Boden wächst. Der 7 bis 30 cm hohe Fruchtkörper ist unverzweigt, keulen- bis pistillförmig, oben verbreitert und abgerundet, ocker- bis gelbbräunlich und läuft auf Druck weinbräunlich an. Die sporentragende Schicht überzieht glatt die obere Außenfläche, Stacheln, Leisten oder Poren fehlen. Der Stiel geht nahtlos in die Keule über und verjüngt sich zur Basis, der Geruch ist mild. Die einfache, ungeteilte Keulenform ohne Äste trennt sie von den Korallen. Jung ist sie bedingt essbar, aber bitter und kaum geschätzt, ältere Exemplare meidet man.

Merkmale

Saison
August-Oktober
Lebensraum
In Laubwäldern, besonders bei Buche, auf kalkhaltigen Böden, einzeln oder in kleinen Gruppen am Boden
Hut
Großer, unverzweigter, keulen- bis pistillförmiger Fruchtkörper, 7-30 cm hoch, oben verbreitert und abgerundet, ocker- bis gelbbräunlich, auf Druck weinbräunlich verfärbend
Unterseite
Keine Stacheln, Leisten oder Poren; die sporentragende Schicht überzieht glatt die obere Außenfläche der Keule
Stiel
Geht nahtlos in die Keule über; verjüngt sich zur Basis hin, längsrunzelig
Geruch
Mild, unauffällig

Verwechslungsgefahr

Bedingt essbar Abgestutzte Keule
oben abgeflacht-abgestutzt, süßlich, bei Nadelbäumen

Unbekannt andere Keulenpilze
auf Form, Standort und Verfärbung achten

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.