Käppchenmorchel Mitrophora semilibera
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Eine Morchel-Verwandte mit kleinem, glockigem Wabenkopf, die im Frühjahr in feuchten Laub- und Auwäldern, an Wegrändern und unter Eschen auf Erde wächst. Der kegelig-glockige Kopf ist wabig gerippt und nur zur Hälfte am Stiel angewachsen, sodass der untere Hutrand frei absteht. Die Fruchtschicht sitzt in den Längsgruben des Käppchens. Der lange, weißliche, kleiige Stiel ist deutlich länger als der kleine Hut, der Geruch angenehm pilzig. Der lange Stiel im Verhältnis zum kleinen, halbfrei angewachsenen Käppchen ist typisch. Sie ist nur gut gegart essbar, roh dagegen giftig. Von der hirnförmigen, gefährlichen Frühjahrslorchel ist sie durch den wabigen Kopf klar zu trennen.
Merkmale
- Saison
- Fruehjahr
- Lebensraum
- in feuchten Laub- und Auwäldern, an Wegrändern und unter Eschen auf Erde
- Hut
- kleiner, kegelig-glockiger, wabig-gerippter Kopf, nur zur Hälfte am Stiel angewachsen
- Unterseite
- Fruchtschicht in den Längsgruben des Käppchens, unterer Hutrand frei abstehend
- Stiel
- lang, weißlich, kleiig, deutlich länger als der kleine Hut
- Geruch
- angenehm pilzig
Verwechslungsgefahr
Halbfreie Morchel (Morchella gigas)
nah verwandt, etwas größerer Hut
Tödlich
Frühjahrslorchel (Gyromitra esculenta)
hirnförmig statt wabig, gefährlich
Weitere Bedingt essbare Arten im Lexikon
Lilastieliger Rötelritterling
Lepista personata
Moor-Birkenpilz
Leccinum holopus
Morchelbecherling
Disciotis venosa
Nebelkappe
Clitocybe nebularis
Netzstieliger Hexenröhrling
Suillellus luridus
Olivbrauner Scheidenstreifling
Amanita umbrinolutea
Orangefarbener Scheidenstreifling (Rotbrauner Scheidenstreifling)
Amanita fulva
Orangeroter Becherling
Aleuria aurantia
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.