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Schwarzfaseriger Dachpilz Pluteus atromarginatus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Schwarzfaseriger Dachpilz (Pluteus atromarginatus)
Bild: Hagen Graebner, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein Dachpilz des Nadelholzes, der von Juni bis Oktober auf morschem Nadelholz besonders an Fichten- und Kiefernstümpfen wächst. Der 3 bis 8 cm breite Hut ist gewölbt bis flach, graubraun bis dunkelbraun, in der Mitte dunkler und radialfaserig bis fein schuppig. Die freien Lamellen sind jung weißlich und werden später rosa, mit auffällig dunkel braunschwarz gefärbter Schneide. Der weißliche Stiel hat dunkelbraune Längsfasern und keinen Ring, der Geruch ist etwas rettichartig. Freie, rosa werdende Lamellen und das Wachstum auf Totholz kennzeichnen die Gattung, die dunkle Lamellenschneide und das Nadelholzsubstrat diese Art. Vom essbaren Rehbraunen Dachpilz mit heller, einfarbiger Schneide unterscheidet er sich klar. Er ist unbedeutend und ohne Speisewert.

Merkmale

Saison
Juni-Oktober
Lebensraum
Auf morschem Nadelholz, besonders an Fichten- und Kiefernstümpfen, in Nadel- und Mischwäldern auf liegendem Totholz
Hut
3-8 cm breit, gewölbt bis flach ausgebreitet, graubraun bis dunkelbraun, in der Mitte dunkler und radialfaserig bis fein schuppig
Unterseite
Lamellen frei (nicht am Stiel angewachsen), jung weißlich, später rosa, mit auffällig dunkel braunschwarz gefärbter Schneide
Stiel
4-8 cm lang, weißlich mit dunkelbraunen Längsfasern, basal oft etwas verdickt, ohne Ring
Geruch
Unauffällig, etwas rettichartig

Verwechslungsgefahr

Essbar Rehbrauner Dachpilz
hellere, einfarbige Lamellenschneide, häufiger auf Laubholz

Ungenießbar Löwengelber Dachpilz
gelblicher Hut, keine dunkle Schneide

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.