🍄 PilzCheck

Löwengelber Dachpilz Pluteus leoninus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Löwengelber Dachpilz (Pluteus leoninus)
Bild: Strobilomyces, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Löwengelbe Dachpilz ist ein kleiner, leuchtend goldgelber Saprobiont auf morschem Laubholz mit freien, im Alter rosa werdenden Lamellen. Das wichtigste Erkennungsmerkmal der Gattung Pluteus ist die Kombination aus rosa Sporenpulver, freien Lamellen und dem Fehlen eines Rings sowie einer Knolle (Volva). Er gilt als ungenießbar und wird nicht gesammelt. Wegen der Vielzahl ähnlicher kleiner gelber Blätterpilze ist eine Mitnahme nicht empfehlenswert.

Merkmale

Saison
Juni bis Oktober
Lebensraum
An morschem Laubholz, besonders auf liegenden Stämmen und Stümpfen von Buche, Eiche und anderen Laubbäumen; bevorzugt in feuchten Laub- und Auwäldern.
Hut
2 bis 5 cm breit, jung glockig bis gewölbt, später ausgebreitet mit kleinem Buckel; leuchtend löwen- bis goldgelb, zur Mitte hin dunkler und oft feinsamtig-runzelig, am Rand fein gerieft.
Unterseite
Lamellen frei (den Stiel nicht erreichend), gedrängt; jung weißlich, im Alter durch das Sporenpulver fleischrosa bis lachsrosa verfärbend.
Stiel
3 bis 7 cm lang, schlank, zylindrisch, weißlich bis blassgelb, oft längsfaserig und an der Basis gelblich; ohne Ring.
Geruch
Unbedeutend, leicht rettichartig bis erdig, mild.

Verwechslungsgefahr

Essbar Gemeiner Dachpilz (Pluteus cervinus)
Größer und braunhütig statt gelb; ebenfalls freie, rosa werdende Lamellen, aber andere Farbe und kräftigerer Wuchs.

Tödlich Goldgelber Zwergschirmling / kleine gelbe Häublinge (Galerina-Arten)
Einige kleine gelbbraune Holzbewohner sind tödlich giftig; sie haben jedoch braunes Sporenpulver und meist einen Ring statt freier, rosa Lamellen. Im Zweifel niemals verzehren.

Unbekannt Anderer gelber Dachpilz (Pluteus chrysophaeus / Verwandte)
Ähnlich gefärbte Kleinarten der Gattung, mikroskopisch zu trennen; ohne Speisewert.

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.