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Mandel-Täubling Russula laurocerasi

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Mandel-Täubling (Russula laurocerasi)
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Der Mandel-Täubling gehört zu den Kammtäublingen und verrät sich vor allem über die Nase: er riecht intensiv nach Bittermandeln oder Marzipan. Dazu kommt ein sehr charakteristischer Hutrand, der grob höckerig gerieft ist und wie eine Perlenschnur wirkt. Sein Hut ist ocker bis honigbraun und schmierig glänzend, die cremefarbenen Lamellen tragen am Rand oft bräunliche Tröpfchen. Von Juli bis September wächst er in Laubwäldern bei Eiche und Buche. So angenehm der Marzipanduft klingt, der Geschmack ist unangenehm, weshalb er ungenießbar ist. Der ranzig riechende Stink-Täubling ist ähnlich gerieft, riecht aber ganz anders.

Merkmale

Saison
Juli-September
Lebensraum
In Laubwäldern, besonders unter Eichen und Buchen auf eher nährstoffreichem Boden.
Hut
5-10 cm breit, ocker- bis honigbraun, schmierig glänzend, Hutrand auffällig grob höckerig-gerieft (perlschnurartig).
Unterseite
Lamellen blass cremefarben, mässig dicht, oft mit bräunlichen Tropfen am Rand.
Stiel
Weisslich bis cremefarben, im Alter bräunend.
Geruch
Stark nach Bittermandeln bzw. Marzipan/Benzaldehyd, Geschmack unangenehm.

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Stink-Täubling (Russula foetens)
widerlich ranziger Geruch, ebenfalls gerieft, nicht nach Mandel

Ungenießbar Kratzender Kammtäubling (Russula pectinatoides)
schwächerer Geruch, ähnlich gerieft, mild bis kratzend

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.