🍄 PilzCheck

Mäuseschwanz-Rübling Baeospora myosura

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Mäuseschwanz-Rübling (Baeospora myosura)
Bild: Benutzer:Metanurb, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein kleiner, zapfenbewohnender Rübling, der von September bis Dezember gesellig auf vergrabenen oder liegenden Fichtenzapfen, seltener Kiefernzapfen, wächst. Der nur 0,5 bis 2 cm breite Hut ist blass beige bis hellbräunlich, kahl und dünnfleischig. Auffällig sind die sehr gedrängten, schmalen, weißlichen Lamellen. Der dünne, biegsame, bräunliche Stiel ist an der Basis fein behaart und läuft in eine wurzelnde Spitze aus, die dem Pilz den Namen Mäuseschwanz gibt. Der Geruch ist unauffällig, der Geschmack mild. Wuchs auf Fichtenzapfen und die mäuseschwanzartige Stielbasis sind kennzeichnend. Für den Verzehr ist er zu klein.

Merkmale

Saison
September-Dezember
Lebensraum
Nadelwälder, auf vergrabenen oder liegenden Fichten- (seltener Kiefern-) Zapfen, gesellig
Hut
0,5-2 cm, blass beige bis hellbräunlich, kahl, dünnfleischig, jung gewölbt
Unterseite
Lamellen sehr gedrängt und schmal, weisslich, am Stiel angeheftet
Stiel
2-5 cm, dünn, biegsam, bräunlich, an der Basis fein behaart und in eine wurzelnde Spitze (Mäuseschwanz) auslaufend
Geruch
unauffällig, Geschmack mild

Verwechslungsgefahr

Essbar Fichtenzapfenrübling
Lamellen weiter stehend, Stiel nicht so dicht behaart

Ungenießbar Kiefernzapfenrübling
auf Kiefernzapfen, Fleisch bitter

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.