Ohrloeffel-Stacheling Auriscalpium vulgare
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Ein kleiner, zäher Stachelpilz, der ganzjährig, vor allem von Herbst bis Winter, ausschließlich auf vergrabenen oder am Boden liegenden Kiefernzapfen in Nadelwäldern wächst. Der 0,5 bis 2 cm breite, nierenförmige Hut ist dunkel- bis schwarzbraun, dicht braun behaart-filzig und lederig zäh. Die Unterseite ist mit feinen, spitzen, grauweißlichen bis bräunlichen Stacheln besetzt. Der dünne, dunkelbraune Stiel setzt seitlich am Hut an und ist ebenfalls dicht behaart, wodurch der Pilz an einen Ohrlöffel erinnert. Der Geruch ist unbedeutend. Die Kombination aus Wachstum auf Kiefernzapfen, seitlichem behaartem Stiel und Stacheln auf der Unterseite ist unverwechselbar. Er ist ohne Speisewert.
Merkmale
- Saison
- ganzjaehrig, vor allem Herbst bis Winter
- Lebensraum
- ausschliesslich auf vergrabenen oder am Boden liegenden Kiefernzapfen (selten Fichtenzapfen) in Nadelwaeldern
- Hut
- 0,5-2 cm breit, nierenfoermig, dunkel- bis schwarzbraun, dicht braun behaart-filzig, lederig zaeh
- Unterseite
- mit feinen, spitzen, grauweisslichen bis braeunlichen Stacheln besetzt
- Stiel
- 2-6 cm lang, duenn, seitlich am Hut ansetzend, dunkelbraun und ebenfalls dicht behaart, zaeh
- Geruch
- unbedeutend
Verwechslungsgefahr
Kiefernzapfenruebling
waechst ebenfalls auf Zapfen, hat aber Lamellen statt Stacheln
Weitere Ungenießbare Arten im Lexikon
Olivgelber Holzritterling
Tricholomopsis decora
Olivgrüner Zwergseitling
Sarcomyxa serotina
Olivschnitzling
Simocybe centunculus
Orangefarbener Helmling
Mycena acicula
Orangefarbener Korkstacheling
Hydnellum aurantiacum
Orangeroter Nabeling
Loreleia postii
Papageien-Saftling
Gliophorus psittacinus
Pappelschüppling
Hemipholiota populnea
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.