🍄 PilzCheck

Kiefernzapfenrübling Strobilurus tenacellus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Kiefernzapfenrübling (Strobilurus tenacellus)
Bild: pms:Utent:Dragonòt, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Kiefernzapfenrübling ist das bittere Gegenstück zum essbaren Fichtenzapfenrübling. Wie dieser erscheint er im Frühjahr von März bis Mai und wächst mit langem, wurzelndem Stiel auf vergrabenen Zapfen, allerdings ausschließlich auf Kiefernzapfen. Sein kleiner Hut ist hell graubraun bis ledergelb, die Lamellen weiß, der Stiel oben weißlich und nach unten ockergelb. Äußerlich sind sich beide Arten zum Verwechseln ähnlich, doch der Kiefernzapfenrübling schmeckt deutlich bitter und ist deshalb ungenießbar. Für die sichere Trennung genügen zwei Fragen: Zapfen von Kiefer oder Fichte, und mild oder bitter im Geschmack.

Merkmale

Saison
März-Mai
Lebensraum
Kiefernwälder, auf vergrabenen oder liegenden Kiefernzapfen, im Frühjahr
Hut
0,8-2 cm, hell graubraun bis ledergelb, kahl, dünnfleischig, jung gewölbt
Unterseite
Lamellen mässig gedrängt, weiss, am Stiel angeheftet
Stiel
3-7 cm, sehr dünn, oben weisslich, abwärts ockergelb bis bräunlich, mit langer wurzelnder Spitze
Geruch
unauffällig, Geschmack deutlich bitter

Verwechslungsgefahr

Essbar Fichtenzapfenrübling
auf Fichtenzapfen, milder Geschmack

Ungenießbar Mäuseschwanz-Rübling
sehr gedrängte Lamellen, im Herbst/Winter

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.