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Ölbaumtrichterling Omphalotus olearius

Giftig Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Ölbaumtrichterling (Omphalotus olearius)
Bild: Струјајое, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Ölbaumtrichterling ist ein leuchtend orange bis safrangelber Pilz, der büschelig an Laubholzstümpfen und Wurzeln wächst, gern an Olive, Eiche und Edelkastanie, vor allem im wärmeren Südeuropa. Berühmt ist er für seine schwach biolumineszenten Lamellen, die im Dunkeln leicht grünlich leuchten. Er ist giftig und verursacht heftige Beschwerden im Magen und Darm. Verwechselt wird er gern mit dem Pfifferling, doch der entscheidende Unterschied ist eindeutig: der Ölbaumtrichterling hat echte, scharfe Lamellen, während der Pfifferling stumpfe, gegabelte Leisten trägt und am Waldboden wächst, nicht büschelig an Holz.

Merkmale

Saison
August bis November
Lebensraum
Büschelig an Laubholz-Stümpfen und Wurzeln (Olive, Eiche, Edelkastanie), wärmeliebend, vor allem Südeuropa
Hut
Leuchtend orange bis safrangelb, trichterig, glatt
Unterseite
Echte, weit herablaufende orange Lamellen (leuchten im Dunkeln schwach)
Stiel
Orange, oft exzentrisch, büschelig verwachsen
Geruch
Unangenehm

Verwechslungsgefahr

Essbar Pfifferling
Stumpfe gegabelte Leisten, am Waldboden, nicht büschelig an Holz.

Ungenießbar Falscher Pfifferling
Echte Lamellen, aber blasser und nicht büschelig an Holz.

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.