Bischofsmütze Gyromitra infula
Giftig ♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Ein Lorchelverwandter, der vom Spätsommer bis in den Spätherbst auf morschem Nadel- und Laubholz, Holzresten und Sägemehl in Wäldern wächst. Der sattel- bis mützenförmige, oft zwei- bis dreilappige Hut ist rot- bis kastanienbraun und erinnert an die Form einer Mitra. Die glatte bis gewellte Fruchtschicht sitzt außen auf dem Hut, der helle Stiel ist hohl, oft etwas eingeschnürt und längsfurchig. Der Geruch ist unauffällig bis leicht pilzig. Wie andere Gyromitra-Arten enthält sie das Gift Gyromitrin und ist giftig, weshalb man sie trotz früherer Einstufung als Speisepilz konsequent meidet. Von der wabig gekammerten Speisemorchel des Frühjahrs ist sie klar abzugrenzen.
Merkmale
- Saison
- Spätsommer bis Spätherbst
- Lebensraum
- auf morschem Nadel- und Laubholz, Holzresten und Sägemehl, in Wäldern
- Hut
- sattel- bis mützenförmiger, oft zwei- bis dreilappiger Hut, rot- bis kastanienbraun, an die Form einer Mitra erinnernd
- Unterseite
- glatte bis gewellte Fruchtschicht außen auf dem Hut; Unterseite des Hutrandes frei
- Stiel
- hell, hohl, oft etwas eingeschnürt, längsfurchig
- Geruch
- unauffällig bis leicht pilzig
Verwechslungsgefahr
Tödlich
Frühjahrslorchel
hirnartig gewunden, im Frühjahr; ebenfalls gyromitrinhaltig
Speisemorchel
wabig-gekammerter Hut, Frühjahr; klar abgrenzbar
Weitere Giftige Arten im Lexikon
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Blasshütiger Purpurröhrling
Rubroboletus rhodoxanthus
Giftig
Blauer Rötling
Entoloma chalybeum
Giftig
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Giftig
Bleiweißer Firnistrichterling
Clitocybe phyllophila
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Blutroter Hautkopf
Cortinarius sanguineus
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Tricholoma ustale
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Dunkelrandiger Düngerling
Panaeolus fimicola
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.