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Bischofsmütze Gyromitra infula

Giftig Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Bischofsmütze (Gyromitra infula)
Bild: Jerzy Opioła, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein Lorchelverwandter, der vom Spätsommer bis in den Spätherbst auf morschem Nadel- und Laubholz, Holzresten und Sägemehl in Wäldern wächst. Der sattel- bis mützenförmige, oft zwei- bis dreilappige Hut ist rot- bis kastanienbraun und erinnert an die Form einer Mitra. Die glatte bis gewellte Fruchtschicht sitzt außen auf dem Hut, der helle Stiel ist hohl, oft etwas eingeschnürt und längsfurchig. Der Geruch ist unauffällig bis leicht pilzig. Wie andere Gyromitra-Arten enthält sie das Gift Gyromitrin und ist giftig, weshalb man sie trotz früherer Einstufung als Speisepilz konsequent meidet. Von der wabig gekammerten Speisemorchel des Frühjahrs ist sie klar abzugrenzen.

Merkmale

Saison
Spätsommer bis Spätherbst
Lebensraum
auf morschem Nadel- und Laubholz, Holzresten und Sägemehl, in Wäldern
Hut
sattel- bis mützenförmiger, oft zwei- bis dreilappiger Hut, rot- bis kastanienbraun, an die Form einer Mitra erinnernd
Unterseite
glatte bis gewellte Fruchtschicht außen auf dem Hut; Unterseite des Hutrandes frei
Stiel
hell, hohl, oft etwas eingeschnürt, längsfurchig
Geruch
unauffällig bis leicht pilzig

Verwechslungsgefahr

Tödlich Frühjahrslorchel
hirnartig gewunden, im Frühjahr; ebenfalls gyromitrinhaltig

Bedingt essbar Speisemorchel
wabig-gekammerter Hut, Frühjahr; klar abgrenzbar

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Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.