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Gift-Riesenschirmling Chlorophyllum brunneum

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💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Gift-Riesenschirmling (Chlorophyllum brunneum)
Bild: MM1994, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein kräftiger Schirmling gedüngter, siedlungsnaher Böden, der von Juli bis Oktober in Gärten, auf Komposthaufen, in Parks und an Wegrändern wächst und regelmäßig zu Magen-Darm-Vergiftungen führt. Der 8 bis 15 cm breite Hut ist cremeweiß mit groben, braunen, aufgerissenen Schuppen und glattem braunem Scheitel. Die freien Lamellen sind jung weiß und laufen auf Druck oft rötlich an, das Sporenpulver ist olivgrün bis graugrün. Der glatte, ungenatterte Stiel hat einen einfachen verschiebbaren Ring und eine stark knollig gerandete Basis, das Fleisch rötet im Schnitt. Gerandet-knollige Basis, einfacher Ring, ungenatterter Stiel und vor allem das olivgrüne Sporenpulver grenzen ihn vom essbaren Parasol ab, der einen genatterten Stiel, doppelten Ring und weißes Sporenpulver hat. Im Zweifel niemals verzehren.

Merkmale

Saison
Juli bis Oktober
Lebensraum
Nährstoffreiche, gedüngte Böden: Gärten, Komposthaufen, Parks, Wegränder, Beete; oft siedlungsnah und in der Nähe von Menschen.
Hut
8 bis 15 cm breit, jung kugelig, später glockig bis ausgebreitet; cremeweiß mit groben, braunen, aufgerissenen Schuppen und glattem, braunem Scheitel.
Unterseite
Lamellen frei, dicht stehend, jung weiß, im Alter cremefarben bis schmutzig; auf Druck oft rötlich anlaufend. Sporenpulver olivgrün bis graugrün.
Stiel
8 bis 15 cm lang, glatt, weißlich bis bräunlich, ohne Natterung; mit einfachem, einfachem (einrandigem) verschiebbarem Ring. Stielbasis stark knollig gerandet, Fleisch im Schnitt rötend bis bräunend.
Geruch
Mild, pilzig-unauffällig, ohne besondere Note.

Verwechslungsgefahr

Bedingt essbar Garten-Riesenschirmling (Chlorophyllum rachodes)
Sehr ähnlich, ebenfalls rötend, aber gerandet-abgesetzte Knolle weniger ausgeprägt; gilt als unsicher, ähnlich magenreizend.

Essbar Parasol (Macrolepiota procera)
Essbar; unterscheidet sich durch genatterten Stiel, doppelten verschiebbaren Ring, nicht rötendes Fleisch und weißes Sporenpulver.

Ungenießbar Spitzschuppiger Stachelschirmling (Lepiota aspera u. a. kleine Lepiota)
Kleine Schirmlinge können tödlich amatoxinhaltig sein; deutlich kleiner, daher nicht direkt vertauschbar, aber Schirmlinge generell mit Vorsicht behandeln.

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.