🍄 PilzCheck

Kahler Krempling Paxillus involutus

Giftig Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Kahler Krempling (Paxillus involutus)
Bild: Jerzy Opioła, CC BY-SA 4.0 · Quelle

GIFTIG, auch nach dem Garen. Der Kahle Krempling galt früher als Speisepilz, kann aber über eine immunologische Reaktion, die sich nach wiederholtem Verzehr aufbaut, lebensbedrohlich werden. Er wächst von Juni bis Oktober in Wäldern und Parks, besonders gern bei Birke. Der ocker- bis olivbraune Hut hat einen lange eingerollten Rand und wird bei Feuchtigkeit schmierig. Die herablaufenden Lamellen lassen sich leicht ablösen und flecken auf Druck braun, ein gutes Erkennungszeichen. Der Stiel ist kurz und fest, der Geruch säuerlich. Trotz früherer Beliebtheit gehört dieser Pilz nicht in den Korb, sondern bleibt stehen.

Merkmale

Saison
Juni bis Oktober
Lebensraum
Wald und Parks, gern bei Birke
Hut
Ocker- bis olivbraun, Rand lange eingerollt, bei Feuchte schmierig
Unterseite
Lamellen herablaufend, auf Druck braunfleckend, leicht ablösbar
Stiel
Kurz, fest, wie der Hut gefärbt
Geruch
Säuerlich

Verwechslungsgefahr

Unbekannt Röhrlinge / andere Braunsporer
Der eingerollte Rand und die fleckenden, ablösbaren Lamellen sind typisch.

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.