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Kegeliger Risspilz Inocybe rimosa

Giftig Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Kegeliger Risspilz (Inocybe rimosa)
Bild: Eric Steinert, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Einer der größten und häufigsten heimischen Risspilze, der von Juni bis Oktober in Laubwäldern, Parks und an Wegrändern gern unter Eichen und Buchen auf kalkhaltigen Böden als Mykorrhizapilz wächst. Der 3 bis 8 cm breite Hut ist jung kegelig-glockig, später ausgebreitet mit spitzem Buckel, strohgelb bis ockerbraun, stark radialfaserig und am Rand oft eingerissen. Die Lamellen sind jung blass graubraun und werden olivbraun. Der faserige, weißliche bis blass bräunliche Stiel ist kaum knollig, der Geruch spermatisch-erdig und unangenehm. Er enthält Muscarin und verursacht innerhalb von zwei Stunden das muscarinische Syndrom mit Schweißausbruch, Speichelfluss, Übelkeit und Kreislaufstörungen. Am strohgelben, strahlig eingerissenen Hut mit Buckel und am Spermageruch ist er zu erkennen. Sämtliche Risspilze meiden.

Merkmale

Saison
Juni-Oktober
Lebensraum
Laubwälder, Parks, Wegränder und Gebüsche, gern unter Eichen und Buchen auf kalkhaltigen Böden, Mykorrhizapilz
Hut
3-8 cm, jung kegelig-glockig, später ausgebreitet mit spitzem Buckel, strohgelb bis ockerbraun, stark radialfaserig und am Rand oft eingerissen
Unterseite
Lamellen jung blass graubraun, später olivbraun, ausgebuchtet angewachsen
Stiel
4-8 cm, faserig, weißlich bis blass bräunlich, nicht oder kaum knollig
Geruch
spermatisch-erdig, unangenehm

Verwechslungsgefahr

Giftig andere Risspilze
Gattung schwer zu trennen, durchweg giftig oder verdächtig - generell meiden

Essbar Stockschwämmchen / Nelkenschwindling
essbare Arten mit anderem Habitus; Risspilz durch eingerissenen Hut und Spermageruch erkennen

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Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.