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Grauer Dachpilz Pluteus salicinus

Giftig Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Grauer Dachpilz (Pluteus salicinus)
Bild: Dan Molter, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der einzige giftige Dachpilz, der von Sommer bis Herbst an morschem Laubholz vor allem von Weide, Pappel und Erle auf Stämmen und Ästen in feuchten Auen- und Laubwäldern wächst. Der 2 bis 6 cm breite Hut ist gewölbt bis flach, graubraun mit einem grünlich-bleigrauen Ton, in der Mitte dunkler und fein schuppig. Die freien Lamellen sind jung weißlich und werden durch die Sporen rosa bis fleischrosa, was typisch für Dachpilze ist. Der weißliche Stiel hat grünlich-graue Fasern und ist an der Basis oft bläulich-grün angelaufen, der Geruch leicht rettichartig. Er enthält Psilocybin und wirkt psychoaktiv. Vom essbaren Rehbraunen Dachpilz ohne Grünton und mit heller Stielbasis ist er zu trennen. Keinesfalls verzehren.

Merkmale

Saison
Sommer bis Herbst
Lebensraum
an morschem Laubholz, vor allem Weide, Pappel und Erle, auf Staemmen und Aesten in feuchten Auen- und Laubwaeldern
Hut
2-6 cm breit, gewoelbt bis flach, graubraun mit gruenlich-bleigrauem Ton, Mitte oft dunkler und fein schuppig, Rand etwas gerieft
Unterseite
Lamellen frei, jung weisslich, durch die Sporen rosa bis fleischrosa werdend - typisch fuer Dachpilze
Stiel
3-8 cm lang, weisslich mit gruenlich-grauen Faserchen, an der Basis oft bläulich-gruen angelaufen
Geruch
leicht rettichartig

Verwechslungsgefahr

Essbar Rehbrauner Dachpilz
rein rehbraun ohne Gruenton, Stielbasis nicht blaeulich-gruen

Ungenießbar Loewengelber Dachpilz
gelblich gefaerbt, ohne graugruenliche Toene

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.