🍄 PilzCheck

Flacher Lackporling Ganoderma applanatum

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Flacher Lackporling (Ganoderma applanatum)
Bild: George Chernilevsky, Public domain · Quelle

Ein großer, mehrjähriger Konsolenpilz, der ganzjährig an Stämmen und Stümpfen verschiedener Laubbäume wie Buche, Pappel und Ahorn wächst. Die flach konsolenförmige, ungestielte Oberseite ist matt graubraun und höckerig-krustig und oft vom eigenen rostbraunen Sporenstaub überzogen. Die weiße Porenschicht verfärbt sich beim Ritzen sofort dauerhaft braun, weshalb er Künstlerporling heißt. Der Geruch ist unauffällig bis leicht säuerlich. Matte Kruste und dieser Ritzeffekt trennen ihn vom glänzenden, meist gestielten Lackporling. Vom Wulstigen Lackporling ist er ohne Mikroskopie kaum zu unterscheiden. Er ist holzig und ungenießbar.

Merkmale

Saison
mehrjährig, ganzjährig zu finden
Lebensraum
an Stämmen und Stümpfen verschiedener Laubbäume (Buche, Pappel, Ahorn), seltener Nadelholz
Hut
flach konsolenförmig, ungestielt, Oberseite matt graubraun, höckerig-krustig, oft mit braunem Sporenstaub bedeckt
Unterseite
weiße Poren, die auf Druck oder Ritzen sofort dunkelbraun verfärben (Künstlerporling)
Stiel
fehlend, breit dem Substrat aufsitzend
Geruch
unauffällig bis leicht säuerlich

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Wulstiger Lackporling
dickere Kruste, kaum unterscheidbar ohne Mikroskopie

Ungenießbar Glänzender Lackporling
glänzende Lackkruste, meist gestielt

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.