Flacher Lackporling Ganoderma applanatum
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Ein großer, mehrjähriger Konsolenpilz, der ganzjährig an Stämmen und Stümpfen verschiedener Laubbäume wie Buche, Pappel und Ahorn wächst. Die flach konsolenförmige, ungestielte Oberseite ist matt graubraun und höckerig-krustig und oft vom eigenen rostbraunen Sporenstaub überzogen. Die weiße Porenschicht verfärbt sich beim Ritzen sofort dauerhaft braun, weshalb er Künstlerporling heißt. Der Geruch ist unauffällig bis leicht säuerlich. Matte Kruste und dieser Ritzeffekt trennen ihn vom glänzenden, meist gestielten Lackporling. Vom Wulstigen Lackporling ist er ohne Mikroskopie kaum zu unterscheiden. Er ist holzig und ungenießbar.
Merkmale
- Saison
- mehrjährig, ganzjährig zu finden
- Lebensraum
- an Stämmen und Stümpfen verschiedener Laubbäume (Buche, Pappel, Ahorn), seltener Nadelholz
- Hut
- flach konsolenförmig, ungestielt, Oberseite matt graubraun, höckerig-krustig, oft mit braunem Sporenstaub bedeckt
- Unterseite
- weiße Poren, die auf Druck oder Ritzen sofort dunkelbraun verfärben (Künstlerporling)
- Stiel
- fehlend, breit dem Substrat aufsitzend
- Geruch
- unauffällig bis leicht säuerlich
Verwechslungsgefahr
Wulstiger Lackporling
dickere Kruste, kaum unterscheidbar ohne Mikroskopie
Glänzender Lackporling
glänzende Lackkruste, meist gestielt
Weitere Ungenießbare Arten im Lexikon
Flatter-Milchling
Lactarius tabidus
Gallenröhrling
Tylopilus felleus
Gallentäubling
Russula fellea
Geflecktblättriger Flämmling
Gymnopilus penetrans
Gefleckter Rübling
Rhodocollybia maculata
Gelbblättriger Ritterling
Tricholoma fulvum
Gelbbrauner Ritterling
Tricholoma fulvellum
Gelber Knollenblätterpilz
Amanita citrina
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.