Erlenschüppling Pholiota alnicola
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Der Erlenschüppling wächst büschelig an totem Laubholz, bevorzugt an Erlen, und fällt durch den lebhaft gelben, schmierigen Hut und den auffälligen, fruchtig-süßlichen Geruch auf. Das Sporenpulver ist rostbraun und färbt die anfangs gelben Lamellen mit der Reife zimtbraun. Wichtiger Hinweis: Die Art schmeckt bitter und gilt als ungenießbar. Zudem besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Gifthäubling, weshalb büschelige gelbbraune Holzpilze grundsätzlich nicht für die Küche gesammelt werden sollten.
Merkmale
- Saison
- August bis November
- Lebensraum
- Büschelig an Stümpfen und Stämmen von Laubholz, vor allem Erle, Birke und Weide, gern an feuchten, sumpfigen Standorten.
- Hut
- 3 bis 8 cm breit, jung halbkugelig, später flach gewölbt, lebhaft gelb bis schwefelgelb mit oft olivlichem oder rötlichbraunem Zentrum, Oberfläche schmierig bis schleimig, mit feinen, vergänglichen Schüppchen am Rand.
- Unterseite
- Lamellen, jung blass gelb, später rostbraun bis zimtbraun durch das Sporenpulver, am Stiel angewachsen bis schwach herablaufend.
- Stiel
- 5 bis 10 cm lang, schlank, gelblich, zur Basis hin rostbraun verfärbend, mit vergänglicher faseriger Ringzone, oft mehrere Stiele am Grund verwachsen.
- Geruch
- Charakteristisch, oft als süßlich, aromatisch bis schwach nach Zitrone oder fruchtig beschrieben.
Verwechslungsgefahr
Tödlich
Gifthäubling (Galerina marginata)
Tödlich giftig durch Amatoxine; wächst ebenfalls büschelig an Holz, kleiner, mehr braun und ohne den fruchtigen Geruch. Im Zweifel niemals sammeln.
Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis)
Essbar, aber selbst leicht mit dem Gifthäubling verwechselbar; Hut hygrophan zweifarbig, Stiel unterhalb des Rings deutlich schuppig.
Geflecktblättriger Flämmling (Gymnopilus penetrans)
Ähnlich gelborange und bitter, jedoch trockener Hut und Wuchs eher einzeln bis kleinbüschelig auf Nadelholz.
Weitere Ungenießbare Arten im Lexikon
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Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.