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Wolliggestiefelter Risspilz Inocybe maculata

Giftig Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Wolliggestiefelter Risspilz (Inocybe maculata)
Bild: Strobilomyces, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein brauner Risspilz, der von Juli bis Oktober in Laubwäldern besonders bei Buchen und an Wegrändern auf neutralen bis kalkhaltigen Böden wächst. Der 3 bis 7 cm breite Hut ist kegelig gewölbt mit Buckel, kastanienbraun bis dunkelbraun und radialfaserig und trägt jung besonders auf dem Buckel weißliche Velumreste, die später fleckig werden. Die schmal angewachsenen Lamellen sind jung blassgrau und werden tonbraun mit hellerer Schneide. Der weißliche bis blassbräunliche Stiel ist an der Basis oft weißfilzig, also gestiefelt, der Geruch spermatisch bis erdig. Wie die Risspilze allgemein ist er muscarinhaltig und giftig. Weiße Velumreste auf dem dunkelbraunen Hut, die gestiefelte Stielbasis und der braune Sporenstaub kennzeichnen ihn. Sämtliche Risspilze meiden.

Merkmale

Saison
Juli-Oktober
Lebensraum
In Laubwäldern, besonders bei Buchen, an Wegrändern auf neutralen bis kalkhaltigen Böden
Hut
3-7 cm breit, kegelig-gewölbt mit Buckel, kastanienbraun bis dunkelbraun, radialfaserig, jung mit weißlichen Velumresten (heller Belag) besonders auf dem Buckel, später fleckig
Unterseite
Lamellen schmal angewachsen, jung blassgrau, später tonbraun mit hellerer Schneide
Stiel
4-8 cm lang, weißlich bis blassbräunlich, an der Basis oft weißfilzig (gestiefelt), längsfaserig
Geruch
Spermatisch bis etwas erdig

Verwechslungsgefahr

Giftig Buckeliger Risspilz
strohfarben statt kastanienbraun, ohne Velumflecken, ebenfalls giftig

Giftig Birnen-Risspilz
Birnengeruch, ebenfalls giftig

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.