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Wiesen-Stielbovist Tulostoma brumale

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💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Wiesen-Stielbovist (Tulostoma brumale)
Bild: Jymm, Public domain · Quelle

Ein winziger, gestielter Verwandter der Boviste, der von Herbst bis ins Frühjahr auf sandigen, kalkhaltigen Trockenrasen wächst, oft zwischen Moosen an Wegrändern und in Dünen. Auf einem 2 bis 5 cm langen, dünnen und zähen, faserig schuppigen Stiel sitzt ein kugeliges, papierartiges Sporenköpfchen von nur 0,5 bis 1,5 cm Breite. An dessen Spitze gibt eine kleine röhrenförmige Öffnung den braunen Sporenstaub frei. Der Stiel, der das Köpfchen namensgebend über den Boden hebt, unterscheidet ihn klar von den ungestielten Bovisten. Der Geruch ist unbedeutend, verwertbar ist er nicht.

Merkmale

Saison
Herbst bis Fruehjahr
Lebensraum
auf sandigen, kalkhaltigen Trockenrasen, an Wegraendern, in Duenen und Magerwiesen, oft zwischen Moosen
Hut
kugeliges Sporenkoepfchen 0,5-1,5 cm breit, papierartig, braeunlich-grau, mit einer kleinen roehrenfoermigen Oeffnung an der Spitze, durch die der Sporenstaub austritt
Unterseite
kein Hymenium; das Innere mit braunem Sporenpulver gefuellt
Stiel
2-5 cm lang, duenn, zaeh, faserig-schuppig, braeunlich, hebt das Koepfchen ueber den Boden - namensgebend
Geruch
unbedeutend

Verwechslungsgefahr

Essbar Flaschenbovist
ungestielt mit breiter, kreiselfoermiger Basis, jung weiss und fest

Essbar Wiesenstaeubling
groesser, ungestielt, auf Wiesen, jung mit weissem Fleisch

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Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.