🍄 PilzCheck

Weichritterling Hohenbuehelia petaloides

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Weichritterling (Hohenbuehelia petaloides)
Bild: Norbert Nagel, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein seitlings- bis stummelfußähnlicher Pilz, der von Mai bis November auf morschem Laubholz, an Stümpfen, vergrabenem Holz und Holzhäcksel in Wäldern, Parks und an Wegrändern wächst. Der 2 bis 7 cm breite Hut ist spatel- bis trichterförmig, also zungen- bis blütenblattförmig, graubraun bis ockerbraun und glatt bis fein samtig, am Übergang zum Stiel oft gelatinös. Die weit herablaufenden, eng stehenden Lamellen sind weißlich bis blassgrau, der sehr kurze, seitliche Stiel ist filzig. Der Geruch ist mehlartig-gurkig. Trotz des mehligen Geruchs ist er kein Speisepilz und als ungenießbar einzustufen. Spatelförmiger Hut, weit herablaufende Lamellen und die gelatinöse Schicht unter der Huthaut kennzeichnen ihn. Der Austernseitling ist dagegen größer, fleischiger und nicht gelatinös.

Merkmale

Saison
Mai-November
Lebensraum
Auf morschem Laubholz, an Stümpfen, vergrabenem Holz und Holzhäcksel, in Wäldern, Parks und an Wegrändern
Hut
2-7 cm breit, spatel- bis trichterförmig (zungen- bis blütenblattförmig), graubraun bis ockerbraun, glatt bis fein samtig, am Übergang zum Stiel oft gelatinös
Unterseite
Lamellen weit herablaufend, eng stehend, weißlich bis blassgrau, am stielartigen Ansatz zusammenlaufend
Stiel
Sehr kurz und seitlich, oft fast fehlend, in den Hut übergehend, filzig
Geruch
Mehlartig (gurkig-mehlig)

Verwechslungsgefahr

Essbar Austernseitling
deutlich größer, fleischiger, nicht gelatinös, dunklerer Hut

Essbar Ohrförmiger Seitling
größer, kein mehliger Geruch, andere Konsistenz

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.