Stoppeliger Drüsling Exidia glandulosa
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Der Stoppelige Drüsling überzieht totes Laubholz, besonders Eichenäste, mit schwarzbraunen, gallertigen Polstern, die bei feuchtem Wetter aufquellen und in langen Reihen zusammenfließen. Er erscheint vor allem vom Herbst bis ins Frühjahr, wenn andere Pilze längst vergangen sind. Sein Kennzeichen ist die Oberfläche der kreiselförmigen Lappen: sie ist mit feinen, punktförmigen Wärzchen oder Stoppeln besetzt, was ihm den Namen gibt. Ein Stiel fehlt, der Geruch ist unauffällig. Als gallertiger, geschmackloser Pilz ist er ungenießbar. Vom essbaren Judasohr trennt ihn die schwarze Farbe und die warzige, nicht ohrförmige Gestalt.
Merkmale
- Saison
- Herbst bis Frühjahr (feuchte Witterung)
- Lebensraum
- totes Laubholz, besonders Eiche, an Ästen und Stämmen
- Hut
- schwarzbraune, gallertige, polster- bis kreiselförmige Lappen, oft zusammenfließend
- Unterseite
- Fruchtschicht oberseits, mit feinen warzig-stoppeligen Wärzchen besetzt
- Stiel
- fehlt, breit aufsitzend
- Geruch
- unauffällig
Verwechslungsgefahr
Warziger Drüsling
flächiger, scheibig zusammenfließend, weniger einzeln gepolstert
Judasohr
bräunlich, ohrförmig, deutlich derber; nicht schwarz und warzig
Weitere Ungenießbare Arten im Lexikon
Striegelige Tramete
Trametes hirsuta
Striegeliger Schichtpilz
Stereum hirsutum
Stummelfüßchen
Crepidotus mollis
Sumpf-Schwefelkopf
Hypholoma elongatum
Süßlicher Milchling
Lactarius subdulcis
Süßriechender Milchling
Lactarius glyciosmus
Tintenfischpilz
Clathrus archeri
Tiroler Wulstling
Amanita magnivolvata
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.