🍄 PilzCheck

Tintenfischpilz Clathrus archeri

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Tintenfischpilz (Clathrus archeri)
Bild: de:Benutzer:Oilys, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Tintenfischpilz, auch Krakenpilz genannt, ist eine der spektakulärsten Erscheinungen unserer Wälder und stammt ursprünglich aus Australien, hat sich aber längst in Mitteleuropa eingebürgert. Aus einem weißlichen Hexenei entspringen vier bis sechs leuchtend rote Arme, die sich sternförmig spreizen und tatsächlich an einen Tintenfisch erinnern. Auf der Innenseite der Arme sitzt eine olivbraune bis schwärzliche, schleimige Sporenmasse, die intensiv nach Aas riecht und so Fliegen zur Verbreitung anlockt. Wegen dieses fauligen Geruchs ist er ungenießbar. Man findet ihn von Juni bis Oktober auf humusreichem Boden, Mulch und an Wegrändern.

Merkmale

Saison
Juni-Oktober
Lebensraum
In Wäldern, Parks, Gärten und an Wegrändern auf humusreichem Boden und Mulch; eingeschleppt, heute in weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet
Hut
Kein Hut: aus einem weißlichen Hexenei entspringen meist 4-6 anfangs verbundene, dann sternförmig spreizende, leuchtend rote Arme - an einen Tintenfisch erinnernd
Unterseite
Keine Lamellen; auf der Innenseite der roten Arme sitzt eine olivbraune bis schwärzliche, schleimige Sporenmasse mit Aasgeruch
Stiel
Kein eigentlicher Stiel; die Arme entspringen direkt der aufgerissenen Eihülle
Geruch
Stark unangenehm, aasartig-faulig

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Roter Gitterling
bildet ein gitterförmiges rotes Netz statt freier Arme

Unbekannt Hexenei der Phallales
im Ei-Stadium kaum zu trennen - junge Eier nicht verzehren

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.