🍄 PilzCheck

Tränender Saumpilz Lacrymaria lacrymabunda

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Tränender Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda)
Bild: This image was created by user zaca at Mushroom Observer, a source for mycological images.You can contact this user here., CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein Pilz, der von Mai bis Oktober gern büschelig an Wegrändern, in Parks, Gärten und Wäldern auf nährstoffreichem Boden wächst. Der 3 bis 8 cm breite Hut ist ocker- bis lehmbraun, dicht haarig-filzig und am Rand mit weißlichen Velumzähnen behangen. Namensgebend sind die dunkel schwarzbraun gescheckten Lamellen mit weißen Schneiden, die bei feuchtem Wetter kleine Tröpfchen tragen und dadurch wie tränend wirken. Der faserige, hell ockerfarbene Stiel ist oberhalb einer vergänglichen Ringzone weißlich beflockt. Der Geruch ist leicht erdig. An gescheckten Lamellen mit tränenden Schneiden und dem filzigen Hut ist er erkennbar. Er gilt als ungenießbar, mit Verwechslungsgefahr zu anderen dunkelsporigen Mürblingen und Faserlingen.

Merkmale

Saison
Mai-Oktober
Lebensraum
an Wegrändern, in Parks, Gärten und Wäldern auf nährstoffreichem Boden, gern büschelig
Hut
3-8 cm, gewölbt bis flach, ocker- bis lehmbraun, dicht haarig-filzig, Rand mit weißlichen Velumzähnen behangen
Unterseite
Lamellen angewachsen, dunkel schwarzbraun gescheckt, Schneiden weiß und bei feuchtem Wetter mit Tröpfchen
Stiel
faserig, hell ocker, oberhalb der vergänglichen Ringzone weißlich beflockt
Geruch
unauffällig, leicht erdig

Verwechslungsgefahr

Bedingt essbar Behangener Faserling
ähnliche dunkle Lamellen, aber Hut kahler und Schneiden nicht tränend

Ungenießbar Rauchblättriger Schwefelkopf
büschelig auf Holz, Lamellen graubraun, jedoch kahler Hut

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.