Trübnebliger Mürbling Psathyrella spadiceogrisea
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Der Trübneblige Mürbling ist einer der ersten Mürblinge des Jahres und erscheint oft schon im Frühjahr, einzeln oder in kleinen Trupps auf Erde, an Wegrändern und in Laubwäldern. Sein glockiger bis ausgebreiteter Hut ist jung dattelbraun und stark hygrophan, verblasst also beim Austrocknen rasch zu einem trüben Graubeige, was ihm den Namen gibt. Die gedrängten Lamellen färben sich von graubraun zu purpurschwarz, der weißliche Stiel ist hohl und brüchig. Der Geruch ist unauffällig. Als dünnfleischiger, vergänglicher Pilz hat er keinen Speisewert und ist nur einer von vielen ähnlichen Mürblingen.
Merkmale
- Saison
- April-Oktober
- Lebensraum
- Einzeln oder gesellig auf Erde, an Wegrändern, in Laubwäldern und Parks über vergrabenem Holz, oft schon im Frühjahr.
- Hut
- 2-5 cm, glockig bis ausgebreitet, jung dattelbraun, stark hygrophan, beim Trocknen zu graubeige verblassend.
- Unterseite
- Lamellen gedrängt, graubraun, dann purpurschwarz.
- Stiel
- 4-9 cm, weisslich, hohl, brüchig, fein längsfaserig.
- Geruch
- Unauffällig.
Verwechslungsgefahr
Heller Mürbling
Heller und am Rand behangen, oft büschelig an Holz.
Unbekannt
Frühlings-Mürbling-Verwandte
Viele kleine Psathyrella-Arten nur mikroskopisch sicher trennbar.
Weitere Ungenießbare Arten im Lexikon
Verblassender Trichterling
Clitocybe metachroa
Verfärbender Schneckling
Hygrophorus discoxanthus
Vielgestaltige Holzkeule
Xylaria polymorpha
Violetter Knorpelschichtpilz
Trichaptum abietinum
Violetter Schleierling
Cortinarius violaceus
Wald-Schwindling
Marasmius wynneae
Warziger Drüsling
Exidia nigricans
Wasserkopf-Faserling
Psathyrella piluliformis
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.