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Rötlicher Lacktrichterling Laccaria laccata

Essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Rötlicher Lacktrichterling (Laccaria laccata)
Bild: EmillimeS, CC BY-SA 4.0 · Quelle

Der Rötliche Lacktrichterling ist ein sehr häufiger, kleiner Waldpilz, der in Wäldern aller Art, an Wegrändern und in Mooren wächst. Sein fleischrosa bis ziegelrötlicher Hut ist stark hygrophan und blasst bei Trockenheit zu Ocker aus. Kennzeichnend sind die dicken, weit stehenden rosa Lamellen, die wie fein bereift wirken, und der zähe, längsfaserige Stiel in Hutfarbe. Der Geruch ist unauffällig, das weiße Sporenpulver hilft bei der Abgrenzung. Als Mischpilz sind nur die Hüte brauchbar, die Stiele bleiben zäh. Wichtig: kleine weißliche Trichterlinge mit gedrängten, herablaufenden Lamellen ohne rosa Ton sind giftig, weshalb der rosa Lamellenton hier ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist.

Merkmale

Saison
Juni-November
Lebensraum
Wälder aller Art, Wegränder, Moore, auf feuchten bis sauren Böden, sehr häufig
Hut
1,5-5 cm, fleischrosa bis ziegelrötlich-ocker, hygrophan, jung feinschuppig, Rand bei Feuchte gerieft
Unterseite
Lamellen dick, entfernt stehend, fleischrosa, etwas herablaufend, weiß bereift
Stiel
zäh, längsfaserig, hutfarben rötlich, Basis oft weißfilzig
Geruch
unauffällig

Verwechslungsgefahr

Essbar Zweifarbiger Lacktrichterling
Stielbasis lila bereift

Giftig giftige kleine Trichterlinge
weiße, gedrängte herablaufende Lamellen, kein rosa Ton

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.