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Glattstieliger Hexenröhrling Suillellus queletii

Bedingt essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Glattstieliger Hexenröhrling (Suillellus queletii)
Bild: EmillimeS, CC BY-SA 4.0 · Quelle

Der Glattstielige Hexenröhrling ist ein rotporiger Röhrling wärmeliebender Laubwälder und wächst bei Eiche und Linde auf kalkhaltigem Boden. Sein rotbrauner Hut ist jung samtig, die orangeroten bis blutroten Poren blauen bei Druck kräftig, und im Anschnitt läuft die Stielbasis auffällig weinrot bis purpurn an. Anders als seine Verwandten trägt sein Stiel kein Netz. Roh ist er giftig und nur gut durchgegart genießbar. Wichtig ist die saubere Abgrenzung innerhalb der rotporigen Röhrlinge: der giftige Satansröhrling hat einen weißlichen Hut und ein rotes Netz. Wer rotporige Röhrlinge sammelt, sollte diese Gruppe sicher beherrschen.

Merkmale

Saison
Juni-September
Lebensraum
Wärmeliebende Laubwälder bei Eichen und Linden auf kalkhaltigem Boden
Hut
6-15 cm, rotbraun bis orangebraun, jung samtig, später glatt
Unterseite
Poren orangerot bis blutrot, jung feiner, auf Druck stark blauend
Stiel
Gelblich bis rötlich, ohne Netz, Basis im Anschnitt weinrot bis purpurn
Geruch
Unauffällig, mild

Verwechslungsgefahr

Bedingt essbar Netzstieliger Hexenröhrling
besitzt ein deutliches rotes Stielnetz

Bedingt essbar Flockenstieliger Hexenröhrling
rote Flöckchen am Stiel statt Netz, Basis nicht weinrot

Giftig Satansröhrling
weißlicher Hut und rotes Netz

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.