Glattstieliger Hexenröhrling Suillellus queletii
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Der Glattstielige Hexenröhrling ist ein rotporiger Röhrling wärmeliebender Laubwälder und wächst bei Eiche und Linde auf kalkhaltigem Boden. Sein rotbrauner Hut ist jung samtig, die orangeroten bis blutroten Poren blauen bei Druck kräftig, und im Anschnitt läuft die Stielbasis auffällig weinrot bis purpurn an. Anders als seine Verwandten trägt sein Stiel kein Netz. Roh ist er giftig und nur gut durchgegart genießbar. Wichtig ist die saubere Abgrenzung innerhalb der rotporigen Röhrlinge: der giftige Satansröhrling hat einen weißlichen Hut und ein rotes Netz. Wer rotporige Röhrlinge sammelt, sollte diese Gruppe sicher beherrschen.
Merkmale
- Saison
- Juni-September
- Lebensraum
- Wärmeliebende Laubwälder bei Eichen und Linden auf kalkhaltigem Boden
- Hut
- 6-15 cm, rotbraun bis orangebraun, jung samtig, später glatt
- Unterseite
- Poren orangerot bis blutrot, jung feiner, auf Druck stark blauend
- Stiel
- Gelblich bis rötlich, ohne Netz, Basis im Anschnitt weinrot bis purpurn
- Geruch
- Unauffällig, mild
Verwechslungsgefahr
Netzstieliger Hexenröhrling
besitzt ein deutliches rotes Stielnetz
Flockenstieliger Hexenröhrling
rote Flöckchen am Stiel statt Netz, Basis nicht weinrot
Giftig
Satansröhrling
weißlicher Hut und rotes Netz
Weitere Bedingt essbare Arten im Lexikon
Glimmertintling
Coprinellus micaceus
Goldgelbe Koralle
Ramaria aurea
Goldporiger Röhrling
Aureoboletus gentilis
Goldtäubling
Russula aurea
Grauer Scheidenstreifling
Amanita vaginata
Grauer Wulstling
Amanita excelsa
Grauhäutiger Scheidenstreifling
Amanita submembranacea
Habichtspilz
Sarcodon imbricatus
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.