🍄 PilzCheck

Satansröhrling Rubroboletus satanas

Giftig Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Satansröhrling (Rubroboletus satanas)
Bild: Boletus_satanas.JPG: photo taken by Archenzo in an Italian forest of the Piacenza's Apennines. derivative work: Ak ccm (talk), CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein giftiger Röhrling, der von Juni bis September in wärmebegünstigten Laubwäldern auf Kalk bei Eiche und Buche wächst und Magen-Darm-Beschwerden auslöst. Der große Hut ist weißlich bis hellgrau und polsterförmig, die Röhrenmündungen sind rot bis orange. Der dicke, bauchige Stiel trägt ein feines rotes Netz. Jung riecht er mild, alt unangenehm aasartig. Das Fleisch blaut nur langsam und schwach. Kennzeichnend sind heller Hut, rote Röhren und rotes Netz. Die wichtigste Verwechslung ist der Flockenstielige Hexenröhrling, der aber einen dunklen Hut und rote Flöckchen statt Netz hat, sofort stark blaut und gut gegart essbar ist.

Merkmale

Saison
Juni bis September
Lebensraum
Laubwald auf Kalk, bei Eiche und Buche, wärmebegünstigt
Hut
Weißlich bis hellgrau, polsterförmig, groß
Unterseite
Röhrenmündungen rot bis orange
Stiel
Dick, bauchig, mit feinem ROTEM Netz
Geruch
Jung mild, alt unangenehm aasartig

Verwechslungsgefahr

Bedingt essbar Flockenstieliger Hexenröhrling
Dunkler Hut, rote FLOECKEN statt Netz, blaut sofort stark. Gut gegart essbar.

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.