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Spei-Täubling Russula emetica

Giftig Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Spei-Täubling (Russula emetica)
Bild: MichalPL, CC BY-SA 4.0 · Quelle

Der Spei-Täubling ist der Namensgeber für das Erbrechen, das er auslöst, und gilt als giftig. Sein Hut leuchtet kirsch bis blutrot, die Huthaut lässt sich gut abziehen, die Lamellen und der brüchige Stiel sind weiß. Von Juli bis Oktober wächst er im Nadelwald, gern in feuchten Mooren bei Kiefer. Der Geruch ist obstig, der Geschmack aber brennend scharf. Roh verursacht er heftiges Erbrechen und Magenbeschwerden. Er ist das klassische Beispiel dafür, warum bei Täublingen die Geschmacksprobe so wichtig ist: scharf schmeckende Arten werden konsequent gemieden, nur milde Speisetäublinge wandern in den Korb.

Merkmale

Saison
Juli bis Oktober
Lebensraum
Nadelwald, gern in Mooren bei Kiefer
Hut
Leuchtend kirsch- bis blutrot, Huthaut gut abziehbar
Unterseite
Lamellen weiß
Stiel
Weiß, brüchig
Geruch
Obstig, Geschmack brennend scharf

Verwechslungsgefahr

Essbar Milde Speisetäublinge
Frauen- und Speisetäubling sind mild und essbar. Geschmacksprobe entscheidet.

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Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.