Spei-Täubling Russula emetica
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Der Spei-Täubling ist der Namensgeber für das Erbrechen, das er auslöst, und gilt als giftig. Sein Hut leuchtet kirsch bis blutrot, die Huthaut lässt sich gut abziehen, die Lamellen und der brüchige Stiel sind weiß. Von Juli bis Oktober wächst er im Nadelwald, gern in feuchten Mooren bei Kiefer. Der Geruch ist obstig, der Geschmack aber brennend scharf. Roh verursacht er heftiges Erbrechen und Magenbeschwerden. Er ist das klassische Beispiel dafür, warum bei Täublingen die Geschmacksprobe so wichtig ist: scharf schmeckende Arten werden konsequent gemieden, nur milde Speisetäublinge wandern in den Korb.
Merkmale
- Saison
- Juli bis Oktober
- Lebensraum
- Nadelwald, gern in Mooren bei Kiefer
- Hut
- Leuchtend kirsch- bis blutrot, Huthaut gut abziehbar
- Unterseite
- Lamellen weiß
- Stiel
- Weiß, brüchig
- Geruch
- Obstig, Geschmack brennend scharf
Verwechslungsgefahr
Milde Speisetäublinge
Frauen- und Speisetäubling sind mild und essbar. Geschmacksprobe entscheidet.
Weitere Giftige Arten im Lexikon
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Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.