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Wachsstieliger Trichterling Clitocybe cerussata

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💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Wachsstieliger Trichterling (Clitocybe cerussata)
Bild: This image was created by user zaca at Mushroom Observer, a source for mycological images.You can contact this user here., CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein rein weißer Gift-Trichterling, der von August bis November in Nadel- und Mischwäldern auf Nadelstreu und in Moos oft gesellig in Reihen oder Hexenringen wächst. Der 3 bis 7 cm breite Hut ist jung gewölbt, später flach niedergedrückt bis trichterig, weiß bis cremeweiß und oft wie mit Reif oder Wachs überzogen. Die dicht stehenden, weißen Lamellen laufen deutlich herab, der weiße Stiel ist an der Basis weißfilzig. Der Geruch ist leicht süßlich und etwas mehlig. Wie der Bleiweiße Firnistrichterling enthält er große Mengen Muscarin. Schon nach 15 Minuten bis 2 Stunden treten starkes Schwitzen, Speichel- und Tränenfluss, Sehstörungen, Bauchkrämpfe und Durchfall auf. Alle kleinen weißen Trichterlinge gelten als gefährlich giftig. Der essbare Mehlräsling riecht dagegen stark mehlig und hat rosa Sporenpulver.

Merkmale

Saison
August-November
Lebensraum
Nadel- und Mischwälder, auf Nadelstreu und in Moos, oft gesellig in Reihen oder Hexenringen
Hut
3-7 cm, jung gewölbt, später flach niedergedrückt bis trichterig, weiß bis cremeweiß, oft wie mit Reif oder Wachs überzogen, glatt
Unterseite
Lamellen weiß bis cremefarben, dicht stehend, am Stiel deutlich herablaufend
Stiel
3-6 cm, weiß, glatt bis fein faserig, oft etwas verbogen, an der Basis weißfilzig
Geruch
leicht süßlich bis schwach unangenehm, etwas mehlig

Verwechslungsgefahr

Giftig Bleiweißer Firnistrichterling
sehr ähnlicher weißer Giftpilz; beide muscarinhaltig, beide meiden

Essbar Mehlräsling
riecht stark mehlig und hat rosa Sporenpulver - weiße Trichterlinge haben weißes Sporenpulver

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Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.