Faltentintling Coprinopsis atramentaria
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Ein Tintling, der von April bis November büschelig bei Holz auf nährstoffreichem Boden und in Gärten wächst. Der graubraune, eiförmig-glockige Hut ist faltig gefurcht und zerfließt im Alter zu Tinte, ebenso die anfangs weißen Lamellen. Der weiße Stiel ist hohl, der Geruch unauffällig. Er enthält Coprin und ist in Verbindung mit Alkohol giftig: Es kommt zu Herzrasen, Übelkeit und Hitzegefühl, selbst wenn der Alkohol erst Stunden später getrunken wird. Ohne Alkohol ist er zwar genießbar, wegen des Risikos meidet man ihn aber besser. Vom Schopftintling unterscheidet ihn die faltige, schopflose Gestalt.
Merkmale
- Saison
- April bis November
- Lebensraum
- Büschelig bei Holz, auf nährstoffreichem Boden, in Gärten
- Hut
- Graubraun, eiförmig-glockig, faltig gefurcht, zerfließt zu Tinte
- Unterseite
- Lamellen weiß, dann schwarz zerfließend
- Stiel
- Weiß, hohl
- Geruch
- Unauffällig
Verwechslungsgefahr
Schopftintling
Walzenförmig mit Schopf, jung essbar (ohne Alkohol-Problem).
Weitere Giftige Arten im Lexikon
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Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.