🍄 PilzCheck

Brauner Milchling Lactarius lignyotus

Bedingt essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Brauner Milchling (Lactarius lignyotus)
Bild: Pilzvereins der Region Baden, CC BY-SA 4.0 · Quelle

Der Braune Milchling ist durch seinen samtig rußbraunen, in der Mitte gebuckelten Hut und den gleichfarbigen, hellen Lamellen kontrastierenden Stiel gut kennzeichnet. Die weiße, milde Milch verfärbt sich an der Luft und auf den Lamellen langsam rosa bis lachsrosa, was ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist. Er gilt als bedingt essbar und sollte nur jung und gut durchgegart verzehrt werden; rohe Milchlinge sind generell unbekömmlich. Verwechslungen mit anderen dunklen Milchlingen sind möglich, daher im Zweifel auf den Verzehr verzichten.

Merkmale

Saison
August bis Oktober
Lebensraum
Nadelwälder, vor allem bei Fichten in höheren Lagen und Bergwäldern; bevorzugt saure, moosige und feuchte Böden.
Hut
3 bis 8 cm breit, dunkel rußbraun bis schwarzbraun, samtig-matt, oft mit kleinem Buckel in der Mitte und feiner radialer Runzelung am Rand.
Unterseite
Lamellen weit stehend, cremeweiß bis blassocker, am Stiel herablaufend; bei Verletzung durch die Milch rosa bis rötlich verfärbend.
Stiel
Lang und schlank, gleichfarbig dunkelbraun wie der Hut, samtig, oft längs gerieft, an der Spitze blasser.
Geruch
Mild und unauffällig, leicht pilzig.

Verwechslungsgefahr

Essbar Mohrenkopf-Milchling (Lactarius fuliginosus)
Ähnlich dunkel, aber Hut graubraun und Stiel heller; in Laubwäldern, Milch ebenfalls rosa verfärbend.

Ungenießbar Bruchreizker / Olivbrauner Milchling (Lactarius turpis)
Dunkel olivbraun, klebriger Hut bei Birken; Milch verfärbt nicht rosa, scharf schmeckend.

Ungenießbar Wolliger Milchling (Lactarius vellereus)
Viel heller weißlich und massiger, scharfe Milch; nur entfernt ähnlich, dient als Abgrenzung scharfer Arten.

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.