Zweifarbiger Scheidenstreifling Amanita battarrae
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Der Zweifarbige Scheidenstreifling trägt sein bestes Merkmal offen im Hut: eine dunkle, oliv bis umbrabraune Zone in der Mitte, die scharf gegen den helleren, deutlich gerieften Rand absetzt. Man findet ihn von Juli bis Oktober in höheren Lagen bei Fichte und Buche auf saurem Boden. Die weißen Lamellen stehen frei und dicht, der schlanke, genatterte Stiel ist ringlos und steckt am Grund in einer häutigen Scheide. Roh ist er giftig und nur gut durchgegart genießbar. Und wie bei allen Scheidenstreiflingen gilt die eiserne Regel: zeigt sich ein Ring am Stiel, gehört der Fund aussortiert, denn dann droht die Verwechslung mit den tödlichen Knollenblätterpilzen.
Merkmale
- Saison
- Juli-Oktober
- Lebensraum
- in Nadel- und Mischwäldern, gern bei Fichte und Buche in höheren Lagen auf saurem Boden
- Hut
- graubraun mit dunklerer, oliv- bis umbrabrauner Zone in der Mitte und hellerem Rand, deutlich gerieft
- Unterseite
- Lamellen weiß, frei, gedrängt
- Stiel
- schlank, weißlich bis blassgrau genattert, ohne Ring, am Grund in weiß-grauer, häutiger Scheide
- Geruch
- unauffällig
Verwechslungsgefahr
Grauer Scheidenstreifling
einfarbig grau ohne abgesetzte dunkle Hutzone
Tödlich
Knollenblätterpilze (Amanita)
besitzen einen Ring und ungerieften Hut - bei jedem Ringfund unbedingt aussortieren
Weitere Bedingt essbare Arten im Lexikon
Abgestutzte Keule
Clavariadelphus truncatus
Behangener Faserling
Psathyrella candolleana
Bereifter Schneckling
Hygrophorus pudorinus
Beutel-Stäubling
Lycoperdon excipuliforme
Birken-Rotkappe
Leccinum versipelle
Bitterer Lärchenröhrling
Suillus tridentinus
Blutroter Filzröhrling
Hortiboletus rubellus
Brauner Milchling
Lactarius lignyotus
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.