🍄 PilzCheck

Riesen-Scheidenstreifling Amanita ceciliae

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💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Riesen-Scheidenstreifling (Amanita ceciliae)
Bild: This image was created by user John Carl Jacobs (JCJacobs) at Mushroom Observer, a source for mycological images.You can contact this user here., CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Riesen-Scheidenstreifling ist der größte unter den Scheidenstreiflingen, mit einem graubraunen bis olivbraunen, am Rand deutlich gerieften Hut, der graue, leicht abwischbare Velumflocken trägt. Der kräftige Stiel ist genattert und ringlos. Eine Besonderheit: die sonst typische Scheide am Stielgrund ist hier untypisch zerbrechlich und oft nur als graue Wülste vorhanden. Roh ist er giftig und nur gut durchgegart genießbar. Und wie bei allen Scheidenstreiflingen entscheidet die Ringregel über die Sicherheit: ein Ring am Stiel schließt einen Streifling aus. Dann drohen Verwechslungen mit dem giftigen Pantherpilz und den tödlichen Knollenblätterpilzen, weshalb jeder Ringfund aussortiert wird.

Merkmale

Saison
Juli-Oktober
Lebensraum
in Laub- und Mischwäldern, gern bei Eiche, Buche und Hasel auf nährstoffreichen Böden
Hut
graubraun bis olivbraun, groß, am Rand deutlich gerieft, mit grauen, leicht abwischbaren Velumflocken
Unterseite
Lamellen weiß bis cremeweiß, frei, gedrängt
Stiel
kräftig, weißlich-grau genattert, ohne Ring, der Stielgrund nur mit vergänglichen grauen Velumresten statt fester Scheide
Geruch
unauffällig

Verwechslungsgefahr

Giftig Pantherpilz
hat Ring und gerandete Knolle, weiße Flocken auf braunem Hut - giftig, Ring beachten

Tödlich Knollenblätterpilze (Amanita)
besitzen Ring und Hülle - jeder Ring schließt einen Streifling aus, Lebensgefahr

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Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.