🍄 PilzCheck

Fuchsiger Röteltrichterling Lepista flaccida

Bedingt essbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Fuchsiger Röteltrichterling (Lepista flaccida)
Bild: This image was created by user Alan Rockefeller (Alan Rockefeller) at Mushroom Observer, a source for mycological images.You can contact this user here., CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein gesellig wachsender, orangebrauner Trichterling, der von September bis November in Laub- und Nadelwäldern auf Streu oft in Hexenringen oder dichten Trupps wächst. Der 4 bis 9 cm breite Hut ist jung gewölbt, bald trichterig vertieft, fuchsig orangebraun bis rotbraun und hygrophan. Die sehr gedrängten Lamellen sind blass creme bis bräunlich, laufen weit herab und lassen sich leicht vom Hutfleisch ablösen. Der Stiel ist hutfarben und am Grund filzig, der Geruch schwach pilzig bis süßlich. Fuchsige Hutfarbe, trichterige Form und das reihige Vorkommen sind typisch. Nur jung und gut gegart ist er genießbar, roh ist er unverträglich.

Merkmale

Saison
September-November
Lebensraum
In Laub- und Nadelwäldern auf Streu, oft in Hexenringen oder dichten Trupps, Saprobiont
Hut
4-9 cm, jung gewölbt, bald trichterig vertieft, fuchsig orangebraun bis rotbraun, hygrophan, glatt
Unterseite
Lamellen blass creme bis bräunlich, sehr gedrängt, weit herablaufend, leicht vom Hutfleisch ablösbar
Stiel
Hutfarben bis blasser, schlank, oft etwas verbogen, am Grund filzig
Geruch
Schwach pilzig bis leicht süßlich

Verwechslungsgefahr

Essbar Ockerbrauner Trichterling
blasser ockerlich, Lamellen weniger ablösbar, schlanker

Ungenießbar Falscher Pfifferling
leuchtender orange, gegabelte leistenartige Lamellen statt echter Lamellen

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.