🍄 PilzCheck

Bitterer Schleimkopf Cortinarius infractus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Bitterer Schleimkopf (Cortinarius infractus)
Bild: Eric Steinert, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Bittere Schleimkopf ist ein Schleierling der kalkhaltigen Laubwälder und wächst bei Buche und Eiche. Sein olivgrauer bis olivbrauner Hut ist schmierig und oft dunkel radialfaserig gestrichelt, die Lamellen sind olivgrau, jung von einer feinen Cortina verhüllt. Sein Name verrät das wichtigste Merkmal: die Lamellen und das Fleisch schmecken deutlich bitter, was ihn ungenießbar macht. Der Stiel ist keulig bis knollig, der Geruch unauffällig. Wie fast immer bei der großen Gattung der Schleierlinge ist eine genaue Bestimmung schwierig und einige Arten sind giftig, weshalb diese ganze Gruppe für die Küche tabu bleibt.

Merkmale

Saison
August-Oktober
Lebensraum
In Laubwäldern, besonders bei Buche und Eiche auf kalkhaltigem Boden.
Hut
4-10 cm, olivgrau bis olivbraun, schmierig, oft dunkel radialfaserig.
Unterseite
Lamellen olivgrau bis graubraun, mit Cortina, später graubraun.
Stiel
Graubraun, keulig bis knollig, faserig, voll.
Geruch
Unauffällig.

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Anis-Klumpfuß (Cortinarius odorifer)
Anisgeruch, mehr olivgrün, gerandete Knolle

Unbekannt Andere graue Schleimköpfe
ohne Bitterkeit, makroskopisch schwer trennbar

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.