🍄 PilzCheck

Blauer Helmling Mycena pseudocorticola

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💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Blauer Helmling (Mycena pseudocorticola)
Bild: Arne Aronsen, Naturhistorisk museum, Universitetet i Oslo, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Blaue Helmling ist ein winziger, aber ungewöhnlich gefärbter Pilz, der überwinternd an bemooster Laubbaumrinde sitzt, besonders an alten Eichen. Sein nur wenige Millimeter breiter Hut ist graublau bis stahlblau und fein bereift, ebenso der fadendünne Stiel. Diese blaugraue Färbung ist unter den kleinen Rindenhelmlingen auffällig und zusammen mit dem Wachstum direkt an der Rinde ein gutes Erkennungszeichen. Man findet ihn vor allem im Winterhalbjahr von Oktober bis April. Der Geruch ist unbedeutend. Für die Küche ist er viel zu klein, für aufmerksame Beobachter aber ein hübscher blauer Tupfer auf moosiger Rinde.

Merkmale

Saison
Oktober-April
Lebensraum
an bemoosten Stämmen von Laubbäumen, besonders Eichenrinde
Hut
0,3-1 cm, halbkugelig bis glockig, graublau bis stahlblau, bereift
Unterseite
Lamellen blassgrau bis bläulich, angewachsen
Stiel
1-3 cm lang, sehr dünn, graublau, fein bereift
Geruch
unbedeutend

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Nadelholz-Häubling
bräunlich, nicht blaugrau, andere Sporenfarbe

Ungenießbar Blassblauer Rindenhelmling
sehr ähnlich, Trennung nur mikroskopisch

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.