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Blutmilch-Helmling Mycena haematopus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Blutmilch-Helmling (Mycena haematopus)
Bild: Roberto Petruzzo, Public domain · Quelle

Ein zierlicher, büschelig wachsender Helmling, der von Juni bis November mit Hauptzeit im Herbst auf morschem Laubholz an liegenden Stämmen und Stümpfen von Buche und Eiche wächst. Der 2 bis 4 cm breite Hut ist kegelig bis glockig, rotbraun bis fleischrosa, am Rand heller und gerieft. Die weißlichen Lamellen sind am Schneidenrand oft rötlich gefleckt. Das entscheidende Erkennungsmerkmal ist der dünne, rotbraune Stiel, aus dem beim Anschneiden oder Brechen ein dunkel blutroter Milchsaft austritt. Der Geruch ist unauffällig. Diese Blutmilch ist eindeutig und trennt die Art von fast allen anderen Helmlingen. Wegen der geringen Größe und zähen Konsistenz ist er ohne Speisewert.

Merkmale

Saison
Juni bis November, Hauptzeit im Spätsommer und Herbst
Lebensraum
Auf morschem Laubholz, vor allem an liegenden Stämmen und Stümpfen von Buche und Eiche; meist in dichten Büscheln. In Wäldern und Parks verbreitet und häufig.
Hut
2 bis 4 cm breit, jung kegelig bis glockig, später ausgebreitet mit Buckel; rotbraun bis fleischrosa, am Rand heller und oft fein gekerbt, gerieft. Oberfläche trocken, bereift.
Unterseite
Lamellen weisslich bis blassrosa, am Schneidenrand oft rötlich oder rotbraun gefleckt; am Stiel angewachsen, mässig entfernt stehend.
Stiel
5 bis 10 cm lang, dünn, hohl, zäh, rotbraun; bei Verletzung tritt eine dunkel blutrote, milchige Flüssigkeit aus. Basis fein weissfilzig.
Geruch
Unauffällig bis schwach pilzig, ohne besondere Note.

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Purpurschneidiger Helmling (Mycena sanguinolenta)
Kleiner, einzeln wachsend, ebenfalls mit rotem Saft, aber mit rotbraun gesäumten Lamellenschneiden; kein Speisewert.

Giftig Rosablättriger Helmling (Mycena galericulata)
Ähnlich büschelig auf Holz, jedoch graubraun und ohne Blutmilch; mehlartiger Geruch.

Giftig Gemeiner Rettich-Helmling (Mycena pura)
Enthält Muscarin, kein Milchsaft, deutlicher Rettichgeruch; nicht verzehren.

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Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.