Weißbräunlicher Weichritterling Melanoleuca polioleuca
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Der Weißbräunliche Weichritterling ist ein häufiger, schlankstieliger Pilz mit einem flach gewölbten, gebuckelten braunen Hut und weißlichen, gedrängten Lamellen. Von Juli bis November wächst er auf Wiesen, an Wegrändern und in Wäldern auf nährstoffreichem Boden. Sein graubräunlicher Stiel ist längsfaserig, zäh und an der Basis oft etwas verdickt. Der Geruch ist schwach pilzig bis leicht ranzig. Er ist zwar essbar, aber geringwertig, und innerhalb der Weichritterlinge sind die Arten einander so ähnlich, dass erst das Mikroskop mit den fein ornamentierten Sporen letzte Sicherheit gibt. Deshalb ist er nur erfahrenen Kennern zu empfehlen.
Merkmale
- Saison
- Juli-November
- Lebensraum
- Auf Wiesen, an Wegrändern, in Wäldern und Parks auf nährstoffreichem Boden
- Hut
- 4-9 cm, flach gewölbt mit kleinem Buckel, graubraun bis dunkelbraun, glatt, bei Trockenheit blassend
- Unterseite
- Lamellen weißlich bis cremefarben, gedrängt, ausgebuchtet angewachsen
- Stiel
- Längsfaserig, graubräunlich, schlank, basal oft etwas verdickt, zäh
- Geruch
- Schwach pilzig bis leicht ranzig
Verwechslungsgefahr
Gemeiner Weichritterling
Sehr ähnlich, mikroskopische Trennung nötig
Erdritterling
Trockener Hut, andere Lamellenstellung, teils ungenießbar
Weitere Bedingt essbare Arten im Lexikon
Ziegelgelber Schleimkopf
Cortinarius varius
Zweifarbiger Scheidenstreifling
Amanita battarrae
Abgestutzte Keule
Clavariadelphus truncatus
Behangener Faserling
Psathyrella candolleana
Bereifter Schneckling
Hygrophorus pudorinus
Beutel-Stäubling
Lycoperdon excipuliforme
Birken-Rotkappe
Leccinum versipelle
Bitterer Lärchenröhrling
Suillus tridentinus
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.