🍄 PilzCheck

Schleimfuß Cortinarius collinitus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Schleimfuß (Cortinarius collinitus)
Bild: Der ursprünglich hochladende Benutzer war Cresus22 in der Wikipedia auf Englisch, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein Schleimkopf, der von August bis Oktober in feuchten Nadel- und Mischwäldern gern bei Fichte auf kalkhaltigem Boden wächst und an dem stark schleimigen Hut sowie dem schleimig genatterten Stiel erkennbar ist. Der 4 bis 10 cm breite Hut ist gewölbt, ocker- bis orangebraun, stark schleimig-glänzend und glatt. Die angewachsenen Lamellen sind jung blass tonfarben und werden durch das Sporenpulver rostbraun. Der zylindrische Stiel ist weißlich-bläulich überlaufen und durch eine schleimige Velumhülle genattert-gegürtelt, mit einer Cortina. Der Geruch ist mild. Als Cortinarius wird er konservativ als ungenießbar geführt und sollte nicht gesammelt werden. Die sichere Trennung schleimiger Schleierlinge ist Sache von Spezialisten, zumal die Gattung giftige Vertreter enthält.

Merkmale

Saison
August-Oktober
Lebensraum
feuchte Nadel- und Mischwälder, gern bei Fichte auf kalkhaltigem Boden
Hut
4-10 cm, gewölbt, ocker- bis orangebraun, stark schleimig-glänzend, glatt
Unterseite
Lamellen angewachsen, jung blass tonfarben, später rostbraun durch das Sporenpulver
Stiel
zylindrisch, weißlich-bläulich überlaufen, durch eine schleimige Velumhülle genattert-gegürtelt, mit Cortina
Geruch
mild, unauffällig

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Heidekraut-Schleimfuß
weitere schleimige Cortinarius-Arten, makroskopisch kaum sicher trennbar

Ungenießbar Bereifter Schleimkopf
andere Schleimkopf-Arten ähnlich; Gattung enthält giftige Vertreter

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.