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Rotbändriger Wasserkopf Cortinarius armillatus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Rotbändriger Wasserkopf (Cortinarius armillatus)
Bild: James Lindsey, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Der Rotbändrige Wasserkopf ist ein größerer Schleierling feuchter Birkenwälder, gern in Moor und Heidenähe. Unter den sonst so schwer bestimmbaren braunen Wasserköpfen ist er eine der wenigen leicht kenntlichen Arten, und zwar dank seines Stiels: an ihm sitzen mehrere auffällige, zinnoberrote Gürtelbänder wie rote Ringe. Zusammen mit der Birkenbegleitung ist das ein sehr sicheres Merkmal. Sein Hut ist rotbraun bis ziegelbraun, die Lamellen färben sich rostbraun. Der Geruch ist schwach rettichartig. Zum Verzehr ist er nicht geeignet, und wie die ganze Gattung der Schleierlinge bleibt er für die Küche ohnehin tabu.

Merkmale

Saison
August-Oktober
Lebensraum
In feuchten Birken- und Nadelwäldern, gern in Moor- und Heidenähe bei Birke.
Hut
4-10 cm, rotbraun bis ziegelbraun, jung gewölbt, trocken, fein faserig.
Unterseite
Lamellen jung blass zimtbraun, mit Cortina, später rostbraun, breit stehend.
Stiel
Keulig, mit mehreren auffälligen zinnoberroten Gürtelbändern, faserig.
Geruch
Schwach rettichartig bis unauffällig.

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Geschmückter Gürtelfuß (Cortinarius paragaudis)
schmalere Bänder, mehr bei Nadelbäumen

Unbekannt Andere braune Telamonien
ohne rote Bänder, sehr schwer bestimmbar, teils giftig

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.