Rauhaariger Tintling Coprinopsis cinerea
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Der Rauhaarige Tintling ist ein Pilz der Komposthaufen, Misthaufen und Häckselplätze und erscheint oft büschelig auf nährstoffreichem Substrat. Jung ist sein eiförmiger Hut dicht graufilzig und wollig behaart, später schirmt er zu einer grauen, gerieften Glocke auf, deren Lamellen tintig schwarz zerfließen. Der Stiel ist jung ebenfalls wollig behaart. Bemerkenswert ist, dass diese Art in der Forschung als Modellorganismus zur Erforschung der Pilzentwicklung dient. Für die Küche ist sie ohne Wert. Die wollige Behaarung des jungen Fruchtkörpers und das Kompost- oder Mistsubstrat sind ihre wichtigsten Kennzeichen.
Merkmale
- Saison
- Mai-Oktober
- Lebensraum
- Auf Stroh, Mist, Komposthaufen, Häckselgut und an gedüngten, nährstoffreichen Stellen, oft büschelig.
- Hut
- 1-4 cm, jung eiförmig und dicht graufilzig-wollig behaart, dann glockig aufschirmend, grau, gerieft.
- Unterseite
- Lamellen grau bis schwarz, zerfliessend.
- Stiel
- 4-10 cm, weisslich, hohl, jung wollig-haarig.
- Geruch
- Unauffällig bis leicht streng.
Verwechslungsgefahr
Hasenpfoten-Tintling
Ähnlich behaart, eher an Holz und Mulch, mikroskopisch zu trennen.
Schneeweißer Tintling
Rein weiss bestäubt statt grau-wollig behaart.
Weitere Ungenießbare Arten im Lexikon
Rehbraunes Samthaeubchen
Conocybe tenera
Reihiger Schleimkopf
Cortinarius glaucopus
Riesenporling
Meripilus giganteus
Rissiger Ackerling
Agrocybe dura
Rosa Rettichhelmling
Mycena pelianthina
Rosa Saftporling
Oligoporus subcaesius
Rosascheckiger Milchling
Lactarius controversus
Rotbraune Kohlenbeere
Hypoxylon fragiforme
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.